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Im Mittelpunkt: Kolping und die jungen Menschen –


Erbischof Robert Zollitsch weiht Kolpingweg ein (4. August)

 

Zu einer ungewöhnlichen Zeit, um 15.00 Uhr, begann am Sonntag ein denkwürdiger Festakt: Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, war nach Bühl gekommen, um mit der Bühler Kolpingfamilie, dem Diözesanpräses, Stadtpfarrer Wolf-Dieter Geißler, und führenden Mitgliedern des nationalen Kolpingverbands aus Köln einen Gottesdienst im Rahmen der Feiern zum 200. Geburtstag Adolph Kolpings zu feiern und den Kolpingweg einzuweihen. Dazu war die ganze Pfarrgemeinde eingeladen.


Neues Kolping-Jugendbanner und Frühschoppen mit Kolping-Kölsch


Ereignisreicher Hauptgottesdienst vom 21. Juli

 

Passend zum Beginn der Sommerferien am 25. Juli stand dieser Sonntag vor allem im Zeichen der Kinder und Jugendlichen. Beim feierlichen Einzug in die Pfarrkirche zog das neue Jugendbanner, getragen von Stefan Schemel, das im Laufe des Gottesdienstes geweiht werden sollte, viele Augen auf sich. Dieser Einzug bot auch deshalb ein beeindruckendes Bild, weil 23 neue Ministranten mit ihren Ausbildern, den Oberministranten Julia Gehring und Dominik Stumpp, erstmals dabei waren und außerdem von vielen aus der „Stamm-Mannschaft“ dabei unterstützt wurden.


Von Grubenlampen und Fackeln in der Dämmerung



Besichtigung des historischen Bergwerks „Silbergründle“ und Besuch auf dem Ferienhof „Fischer“ vom 14. Juli

18 Erwachsene und 2 Kinder trafen sich am Haus Alban Stolz, um einen gemeinsamen Sonntagnachmittag zu verbringen. Das erste Ziel war das historische Bergwerk Silbergündle bei Seebach, das erst 1978 auf Basis alter Erzählungen und Flurnamen wiedergefunden und seitdem in unzähligen Freiwilligen-Stunden für Besucher zugänglich gemacht wurde. Es handelt sich dabei um ein größeres Stollen-System, in dem vor allem im Mittelalter und danach bis vor etwa 200 Jahren Silber und Bleiglanz (auch Galenit genannt, ein blei- und silberhaltiges Erz) gewonnen wurden.


Stimmungsvoll – fröhlich – sonnig: Die Kolpingsfamilie unterstützt Pfarrfest 2013 (30.6.)

Ganz im Zeichen der Liebe stand der Festgottesdienst zu Ehren der Kirchenpatrone Petrus und Paulus. Pfarrer Wolf-Dieter Geißler griff das Jesus-Wort „Bleibet in meiner Liebe“ auch in seiner Predigt auf: Als „Marsbewohner“, kam er im Auftrag seines Volkes auf der Suche nach Planeten mit sterbender Bevölkerung, um deren Land zu besetzen und zu besiedeln. Die Erde wird seit der Geburt eines „Friedensfürsten“ vor über 2.000 Jahren unter diesem Gesichtspunkt beobachtet. Nun muss dieser außerirdische Besucher feststellen, dass jener Liebesauftrag des Messias trotz zahlloser Kriege und abscheulicher Verbrechen immer wieder durch Einzelne beispielhaft ausgeführt und von Vielen nachvollzogen wird, so dass die Erde und ihre Bevölkerung tatsächlich noch existieren. Auch Adolph Kolping, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird, hat in nachahmenswerter Weise Jesu Wort umgesetzt.


Wechselhafte Geschichte – beschaulich-lebendige Anlage


Besuch in der Illenau, Achern, vom 13.05.

Die „Heil- und Pflegeanstalt Illenau“ wurde 1842 auf Initiative des badischen Arztes Christian Friedrich Wilhelm Roller gebaut. Er hatte seine Forschungen und Untersuchungen in ganz Europa in seinem 1832 erschienenen Buch „Die Irrenanstalt in all ihren Beziehungen“ zusammengefasst. Dieser Begriff war im damaligen Sprachgebrauch absolut üblich, und als „irre“ wurde damals jeder mit einer diagnostizierten „Geisteskrankheit“ bezeichnet. Die Psychiatrie als umfangreiches Lehrgebäude und mit einer äußerst differenzierten Methodenvielfalt war noch gar nicht existent oder steckte höchstens in ihren Babyschuhen: So wurde beispielsweise Sigmund Freud erst 14 Jahre später geboren, und einer der Wegbereiter der Neurologie, Jean-Martin Charcot, eröffnete erst 1882 seine spezialisierte Abteilung im Pariser Hôpital de la Salpêtrière.


Und es blieb trocken!


Maiwanderung vom 01.05.

 

Zu manchen Zeiten ist der Wetterbericht spannend wie ein Krimi – besonders dann, wenn man/frau eine „Outdoor-Aktion“ ohne regensichere Rückzugsmöglichkeit in der freien Natur plant. Und kurz vor dem traditionell mit einer Wanderung zu krönenden Mai-Feiertag war es wieder so weit: Die Wetterberichte aus unterschiedlichen Quellen waren nicht nur uneinheitlich, sie klangen auch eher nach Wunschdenken als verlässlichen  Prognosen.


Komplexe Welt hinter den Kulissen


Führung im Festspielhaus Baden-Baden vom 21.04.

 

Mit 2.500 Plätzen ist das vor 15 Jahren eröffnete Festspielhaus in Baden-Baden das größte seiner Art in Deutschland. Außerdem ist dieser Kulturtempel in seiner eigenwilligen Architektur mittlerweile Europas erster privat finanzierter Opern- und Konzertbetrieb mit einer durchschnittlichen Auslastung von etwa 85 % an 100 Spieltagen pro Jahr. Der architektonisch voll integrierte ehemalige Baden-Badener Stadtbahnhof beherbergt den Haupteingang nebst Kassenhalle sowie das Festspielhaus-Restaurant Aida.


Aus Immergrün werden Palmen

Gemeinsames Palmen binden am 23. März

Zum zehnten Mal lernten dieses Jahr die Besucher im Haus Alban Stolz, wie aus Thuja und Buchs kleine Sträuße oder richtige „Palmen“ am Stecken entstehen. Birgit Kaupa und Conny Zink vermittelten fachkundig das Wissen um die Gestaltung dieser grünen Sinnbilder zur Erinnerung an den vom Volk gefeierten Einzug Jesu in Jerusalem. Wie schon häufiger, waren es vor allem die Kommunionkinder mit ihren Eltern, die dieses Angebot nutzten.

In bester Stimmung brachten viele fleißige Hände mit geschmeidigem Draht das lebendige Basismaterial in die richtige Form. Etwa 20 Wunschkreationen entstanden so aus dem von der Kolpingsfamilie gestifteten Immergrün, meist geschmückt mit ebenfalls selbstgefertigten Kreuzen in Kolping-Orange. Sie leuchteten während des Gottesdiensts am Palmsonntag aus dem Meer der floristischen Symbole auch erkennbar heraus.

Das barocke Heilige Grab von Ettenheim

Besichtigungsreise der Seniorengruppe vom 16. März

14 Teilnehmer starteten um 14.00 Uhr mit dem Pfarreibus und einem privaten PKW ins 67 km entfernte Ettenheim südlich von Lahr. Im Zentrum der knapp 6.000 Einwohner zählenden Kernstadt stärkten sich die Reisenden vor dem sakralen Kunstgenuss in einem hübschen Café traditionellen Stils.


Das von Johann Pfunner 1778 in 25 Wochen geschaffene barocke Kunstwerk „Heiliges Grab“ mit den Abmessungen 6 x 7 x 9 Meter verdeutlicht in Einzelszenen die Passion Christi. Ausgeführt ist es in der für das Barock typischen gemalten Scheinarchitektur mit sehr plastisch wirkenden Triumphpforten, Torbögen und Erkern. Diese aufwändig gestaltete Bilderfolge sollte den damals noch vielfach nicht des Lesens mächtigen Gläubigen den Leidensweg Jesu nachvollziehbar vor Augen führen, sie in ihrer Frömmigkeit bestärken und ihren Glauben an die Erlösung festigen.