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Aktuelles 2011

Aktuelles 2011

Themen:

  1. Kolpinggedenktag am 17.12. – nach einem ereignisreichen Jahr und vor einem hoffnungsvollen Aufbruch- Bilder von Schempp u Chr. Schmidt
  2. Bei Sturm und Regen auf dem Weg zu den Senioren am 16.12. – Bilder von E. Schempp
  3. Eine immer wieder begeisternde Tradition – Adventssingen am 9. und 16.12. – Bilder von E. Schempp
  4. Der „echte“ Nikolaus – Aussendungsfeier des Diözesanverbandes am 4.12. in Radolfzell, Bilder von Egon Schempp
  5. „Auf dem Weg zur Heiligkeit: Adolph Kolping sowie auch wir“ – Rom-Wallfahrt 25.-29.10. – Bilder von Gehring u Kimmig
  6. Mobil in Sachen Mitglieder-Werbung am 5. Oktober – Bilder von W-D. Geißler, U. Gehring
  7. Markanter Beitrag zum Heimattage-Zwetschgenfest-Umzug am 11.09. – Bilder von der KF Bühl
  8. Egon wird 70 – Bilder von U. Gehring und G. Teifel
  9. Kanufahrt auf der „Alten Elz“ durch den Europa-Park – Bilder von Manfred Hörth
  10. „Voluntario“ Christoph Müller für 12 Monate in Lima – Verabschiedung im Gottesdienst vom 23. Juli – Bilder von U. Gehring
  11. Kolpingsfamilien spenden Erlös aus Gebrauchtkleidersammlung
  12. Die Kolpingsfamilie als Mit-Gastgeber beim Pfarrfest vom 3. Juli – Bilder von U. Gehring
  13. Alte Wirtschaftsform kombiniert mit zeitgemäßer Energiegewinnung: Besichtigung der Deckerhofmühle in Seebach vom 18. Juni – Bilder von Juliane Hörnle
  14. Nähen für bedürftige Berliner Kinder: Jugendliche der Kolpingsfamilie unterstützen soziales Projekt zum Tag der Handarbeit 2011 am 10. Juni
  15. Tradition und Entspannung: Flammkuchenessen mit der ganzen Familie vom 5. Juni – Bilder von Egon Schempp
  16. Führung auf den Spuren der jüdischen Mitbürger mit Besuch des jüdischen Friedhofs, 21. 05.11, Bilder von Schempp u Gehring
  17. Wer zwitschert da vor meinem Fenster? Führung „Wir lauschen den Vogelstimmen“ vom 21. Mai, Bilder von U. Gehring
  18. Am Anfang steht die Information: Bildervortrag „Lebensraum Streuobstwiese“ vom 19. Mai im Haus Alban Stolz
  19. Kolping als zentrales Thema beim 25-jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer Wolf-Dieter Geißler am 11. und 15. Mai , Bilder von Gehring und Schempp
  20. Gemeinsames Palmen binden am 16.04.11, Bilder von Egon Schempp
  21. Jahreshauptversammlung des Kolpingbezirksverbandes am 1.04.11, Bericht und Bilder: Erika Kimmig
  22. Ernesto Cardenal füllt die Stadtkirche Bühl am 12.03.2011 – Bilder von W-D. Geißler
  23. 3 neue Bäume für die Streuobstwiese am 12.3.2011, Bilder von Schempp u. Gehring
  24. Kinder- und Familienfastnacht am 8.03.2011, Bilder von E. Schempp
  25. Kolpingsfamilie bringt närrische Stimmung ins Veronikaheim am 3.03.11
  26. Ernesto Cardenal Martinez bei uns in Bühl……
  27. Baumschneidekurs auf der Streuobstwiese am 12.02.11, Bilder von U. Gehring
  28. Gutes Sammelergebnis bei der Altkleidersammlung in Bühl am 29.1.11 – Bilder von Egon Schempp
  29. Gebrauchtkleidersammlung am 29.01.2011


Kolpinggedenktag am 17.12. – nach einem ereignisreichen Jahr und vor einem hoffnungsvollen Aufbruch- Bilder von Schempp u Chr. Schmidt

Schon die Vorabendmesse zur Eröffnung dieser traditionellen Feier zum Gedenken an unseren Gründer stand ganz im Zeichen der Hoffnung: Symbolisiert in der neuen Krippenfigur aus Peru, der schwangeren Maria auf dem Esel, stellte Pfarrer und Kolping-Präses Wolf-Dieter Geißler das Leben Marias unter den Leitlinien Glauben, Liebe und Hoffnung dar. Unsere peruanische Partnergemeinde hat sich sogar mit ihrer Namensgebung „Nuestra Senora de la Esperanza“ diesem Sinnbild für Hoffnung verschrieben. Und Adolph Kolping, dessen Geburts- und Todestag im Dezember liegen, hat mit seiner tätigen sozialen Gesinnung und seinem festen Glauben die Welt zu einem etwas besseren Ort gemacht. Er ist seinen Mitmenschen mit Liebe begegnet und hat ihnen auch damit neue Hoffnung gegeben.

 

Mit Hoffnung für die Zukunft der Bühler Kolpingsfamilie und damit des gesamten Kolpingswerks ging es nach der Messe im Haus Alban Stolz gleich weiter: 11 überwiegend junge Menschen wurden offiziell als neue Mitglieder aufgenommen: Constantin Blum, Anna, Clemens und Jakob Groll, Meike, Joachim, David und Paul Guiriato, Daniele Haderer, Rita Müller, Stefan Schemel.

 

Die über 80 Teilnehmer an der Feierstunde waren zuvor von den drei Kolping-Vorsitzenden-Frauen Ulrika Gehring, Ilona Schopmans und Birgit Kaupa begrüßt worden, verbunden mit einem herzlichen Dank an alle Aktiven für deren umfangreiche Unterstützung bei den vielfältigen Veranstaltungen in diesem Jahr. Die bis dahin schon sehr angeregte Stimmung setzt sich beim gemeinsamen Wurst- und Käsesalat-Essen ungebrochen fort.

 

Mit einer besonderen Ehrung wurde die langjährige Zugehörigkeit einiger Mitglieder gewürdigt: Klaus-Dieter Knopf und Siegfried Eumann für bemerkenswerte 50 Jahre Mitgliedschaft, Ulrike und Martin Müller für 10 Jahre erfolgreich organisierte Nikolausaktionen. Auch Sonja und Klaus Schmitt sowie Liane Wasmer-Manz erhielten eine Anerkennung für ihre jeweils 5 Jahre dauernde Mitgliedschaft.

 

Im Jahresrückblick des Vorstands wurden prägnant noch mal die wesentlichen Ereignisse dieses Jahres ins Gedächtnis gerufen. Einen eindrucksvollen Akzent setzte dabei der Bildervortrag von Dieter Rödder zur Romwallfahrt.

 

Am Ende des Abends stellte sich bei vielen das Gefühl ein, dass nicht nur die gerade versammelte, alle Altersgruppen ausgewogen repräsentierende Feiergemeinde, sondern alle Mitglieder der Kolpingsfamilie Bühl hoffnungsfroh auf 2012 blicken können.


Bei Sturm und Regen auf dem Weg zu den Senioren am 16.12. – Bilder von E. Schempp

 

Bei Sturm und Regen waren am 16. Dezember 3 Gruppen unterwegs zum Schwarzwaldwohnstift, ins Erich-Burger-Heim und ins Veronikaheim, wo sie auf mehreren Stationen Gedichte und Solostücke vortrugen und zusammen mit den Senioren Advents- und Weihnachtslieder sangen. Über 60 Akteure brachten adventliche Stimmung zu den Senioren unserer Stadt und somit einen adventlichen Gruß von Kolping und unserer Pfarrgemeinde. Allen Helfern ein herzliches Vergelt’s Gott.


Eine immer wieder begeisternde Tradition – Adventssingen am 9. und 16.12. – Bilder von E. Schempp

Bereits seit einigen Jahren bereitet unsere Bühler Kolpingsfamilie mit Musikern aus den eigenen Reihen und Freunden während der Adventszeit den Bewohnern der Bühler Altenheime in deren Umgebung eine musikalische Einstimmung auf das kommende Fest. Teilnehmer aus dem Glaubensspielkreis, auch Erstkommunion-Kinder mit Eltern und Geschwistern sowie Ministranten bilden mit den Musikern eine einsatzfreudige Truppe, unter anderem mit den Gitarristen/innen Moni Schmidt, Ulrike Schindler, Pascal Weiß und Heribert Scherer.

 

Am Freitag, den 9. 12., waren es 30 Kinder und Erwachsene. Sie besuchten  die Senioren-Einrichtung „Im Grün“, das Kloster Marial Hilf und die Caritas-Sozialstation „Maria Hilf“. Für den kommenden Freitag sind musikalische Einsätze mit weiteren 50 Akteuren auf mehreren Stationen im Schwarzwaldwohnstift sowie im Erich-Burger- und Veronika-Heim geplant.

 

Die Vortragenden sind mit viel Begeisterung bei der Sache. Und die Senioren lassen sich zum gemeinsamen Singen mitreißen und klingeln auch bei den entsprechenden Liedern mit den bereit liegenden Glöckchen. An den strahlenden Augen ist zu erkennen, wie gut das Programm bei den Altenheim-Bewohnern und ihren Betreuern ankommt. Dass bei den Flöten- und Trompeten-Soli auch mal Tränen fließen, zeugt nicht nur von der Intensität der Darbietungen, sondern auch vom Abwechslungsreichtum des Programms. Denn bei zwischendurch eingestreuten originellen Gedichten und dem „Schüleraufsatz – Der Adpfent“ werden auch die Lachmuskeln wieder bewegt.

 

Der Erfolg dieser Veranstaltung bei allen Beteiligten lässt sich auch daraus ablesen, dass sich viele Teilnehmer unbedingt wünschen, dass man auch im nächsten Advent wieder in diesem Kreis zusammen kommt.

 


Der „echte“ Nikolaus – Aussendungsfeier des Diözesanverbandes am 4.12. in Radolfzell, Bilder von Egon Schempp

Rote Zipfelmütze mit weißem Bommel, gerne auch ein roter Mantel – und schon ist die Werbefigur des amerikanischen Weihnachtsmanns fertig, die auch hierzulande die Menschen zum (vor-)weihnachtlichen Konsum anregen soll. Ganz im Gegensatz dazu steht der ursprüngliche, der „echte“ Nikolaus, Bischof von Myra, damals Stadt und Bischofssitz und etwa 100 km südwestlich von Antalya in der heutigen Türkei gelegen. Er lebte zwischen Ende des 3. und Anfang des 4. Jahrhunderts – die genauen Daten sind nicht bekannt – nur für seinen Todestag wird der 6. Dezember verbürgt.

 

Historisch belegt ist ebenfalls, dass Nikolaus mit seinem ererbten Vermögen die Armen unterstützte und sich besonders für bedürftige Kinder einsetzte. Im Geiste dieser Haltung stand auch die diesjährige Nikolaus-Aussendung in Radolfzell. 11 „echte“ Nikoläuse, im feierlichen Ornat eines katholischen Bischofs mit Mitra, Bischofsstab und Rauchmantel, repräsentierten die über 300 Nikoläuse aus den 180 Kolpingsfamilien der Erzdiözese Freiburg, die zum Gedenktag des Bischofs von Myra Kinder in Privatfamilien, Kindergärten und sozialen Einrichtungen besuchen würden. Da ihr Dienst mehr Öffentlichkeit erfahren soll, fand die Begrüßung auf der Bühne des Radolfzeller Weihnachtsmarktes statt. In seiner Ansprache präzisierte Diözesanpräses Wolf-Dieter Geißler den Auftrag, bei den anstehenden Besuchen auf die christlichen und sozialen Wurzeln dieser Tradition hinzuweisen und sich damit von den allgegenwärtigen Werbeikonen abzusetzen. Die anwesenden Kinder freuten sich danach über die verteilten Dambedeis.

 

Rhythmische Trommelschläge der Band „Afrobeats“ aus Zwiefalten begleiteten dann den Weg der Gruppe, darunter auch sechs Bannerträger, ins Radolfzeller Münster. Dort zelebrierte Pfarrer Wolf-Dieter Geißler zusammen mit dem Radolfzeller Pfarrer Michael Hauser und dem Diakon Markus Essig die Heilige Messe. Während der Predigt wurden in einem Dialog zwischen Adolph Kolping (Wolf-Dieter Geißler) und Bischof Nikolaus (Markus Essig) Ziele, Motivation und Arbeit dieser beiden so unterschiedlichen, in ihrer sozialen Ausrichtung jedoch sogar über die Jahrhunderte hinweg vergleichbaren Persönlichkeiten den Gläubigen nahe gebracht.

 

In Radolfzell waren aus der Kolpingsfamilie Bühl – neben dem Präses  – Martin Müller als Nikolaus und Egon Schempp als Bannerträger vertreten. In diesem Jahr wurden von unseren „echten“ Nikoläusen, jeweils mit „Knecht Ruprecht“ im Gefolge, 80 Familien und soziale Einrichtungen besucht.

 


„Auf dem Weg zur Heiligkeit: Adolph Kolping sowie auch wir“ – Rom-Wallfahrt 25.-29.10. – Bilder von Gehring u Kimmig

Etwa 8.000 Mitglieder des Internationalen Kolpingwerks machten sich auf, um in Rom und dem Vatikan dem zwanzigsten Jahrestag der Seligsprechung Ihres Gründers zu gedenken und seine Ideen und Leistungen zu feiern. Für die 21 Teilnehmer aus Bühl war es schon ein besonderes Erlebnis, Teil dieser großen Gemeinschaft zu sein.

 

Auch wenn die Pilger – ihren persönlichen Bedürfnissen entsprechend – in unterschiedlichen Arrangements angereist und untergebracht waren, legten alle Wert auf umweltfreundliche Fortbewegung und nutzten neben ihren Füßen weitgehend öffentliche Verkehrsmittel. Dafür wurden dann auch die typischen Großstadtphänomene, wie überfüllte, umgeleitete oder verspätete Bahnen, in Kauf genommen und auch ein gelegentliches „Verirren“ bei den wenigen privaten Unternehmungen. Dann half oft ein Passant in Kolping-T-Shirt oder –Schal weiter, gleichgültig aus welcher Nation. Denn insbesondere die Kolpingfarbe Orange prägte nicht nur die offiziellen Veranstaltungen im Vatikan, sondern auch das Stadtbild von Rom.

 

Eine Generalaudienz beim Heiligen Vater und die offizielle Eröffnungsfeier zur Rom-Wallfahrt bildeten den Auftakt. Papst Benedikt XVI. rief die Pilger zum Gebet für die Heiligsprechung Adolph Kolpings auf. Die Wallfahrt wurde dann feierlich eröffnet mit begeisternder Musik, der Vorstellung aller Länder, in denen der Kolpinggedanke aktiv gelebt wird, einem kleinen Theaterstück zu Adolph Kolping und Auszügen aus dem Musical „Kolpings Traum“, das von Juli bis August 2013 zum 200. Geburtstag Adolph Kolpings in Wuppertal aufgeführt werden wird.

 

Zwischen den offiziellen Veranstaltungen konnten bei Führungen die eindrucksvollen Bauwerke des Vatikans und der Stadt Rom besichtigt werden. Schwerpunkte dabei waren neben der Paulskirche und der Engelsburg das Pantheon, das am besten erhaltene Bauwerk der Antike, und die Piazza Navona, eine charakteristische Anlage aus der Zeit des Barock mit dem Bernini-„Brunnen der vier Ströme“ als Abbild der damals bekannten Welt. Eine besonders aufmerksame und einfühlsame Stadtführerin zeigte uns auch Besonderheiten außerhalb der alles beherrschenden Architektur- und Kunstdenkmäler: So machte sie uns auf die Tausende von Staren aufmerksam, die um diese Jahreszeit in ständig wechselnden Formationen über der Stadt kreisen – und sie führte uns in ein wirklich erstklassiges Eiscafé sowie in ein Restaurant, das ganz in „Kolping-Orange“ gehalten ist. Außerdem „lotsten“ uns unsere „inoffiziellen Stadtführer“ Dieter Rödder und Klaus Schmitt auch immer wieder zu Sehenswertem in der jeweiligen Umgebung, um das sie dank ihrer umfassenden Rom-Kenntnisse wussten. Einen einprägsamen Rundblick auf Rom genossen wir von der Aussichtsplattform des Nationaldenkmals für den ersten König des neu gegründeten Italiens, Vittorio Emanuele II.

 

Den größten Raum nahmen jedoch die Gottesdienste in unterschiedlichen Kirchen und die Veranstaltungen einzelner Diözesen ein: Santa Maria dell’Anima ist die Kirche der Deutsch sprechenden Katholiken in Rom. Dort zelebrierte Diözesanpräses Wolf-Dieter Geißler mit den Gruppen des Diözesanverbandes und 40 Kolpingmitgliedern aus Chile eine mitreißende Messe. Er wurde wirkungsvoll unterstützt von der Band der Kolpingsfamilie Elzach. In seiner Predigt verdeutlichte er die tatsächliche und mögliche Wirkung von Kolping-Mitgliedern auf ihre Umgebung. Abschließend fand er anrührende und dankbare Worte für Alois Schätzle, Ehrenvorsitzender im Kolping-Diözesanvorstand und seit 60 Jahren in diesem Gremium tätig. Bei gemeinsamem Essen und angeregten Gesprächen klang dieser „Freiburger Abend“ in einem Gästehaus aus.

 

Als exterritoriale Besitzung des Heiligen Stuhls gehört die Kirche des Heiligen Paulus (San Paolo fuori le Mura) zu den sieben Pilgerkirchen in Rom. In dieser vollbesetzten Basilika zelebrierte der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner im Kreise zahlreicher Priester eine Messe zu Ehren von Adolph Kolping verbunden mit einer besonderen Fürbitte um seine Heiligsprechung. Viele Bannerträger waren feierlich eingezogen und entfalteten zusammen mit den Kolpingsingers Lugano und der regen Beteiligung aller Besucher an den Liedgesängen eine kraftvolle Wirkung dieses Gottesdienstes.

 

Vor der Cathedra Petri, einem barocken Gesamtkunstwerk in der Apsis des Petersdoms versammelten sich Kolpingmitglieder aus den Diözesanverbänden Freiburg, Hildesheim, Magdeburg, Speyer und Paderborn zu einer Messfeier unter Leitung des Vatikanbischofs Josef Clemens. Als Co-Zelebranten agierten neben anderen Priestern auch unser Diözesanpräses Wolf-Dieter Geißler und Diakon Markus Essig. Den offiziellen Abschluss der Wallfahrt bildete ein dreisprachiger Gottesdienst in der Lateranbasilika, der Kathedrale des Bischofs von Rom, unter der Leitung des Wiener Erzbischofs Christoph Kardinal Schönborn. Beeindruckende 340 Banner aus aller Welt trugen ebenso zur feierlichen Stimmung bei wie auch die Kolpingmusik Klagenfurt und der Kolping-Chor Linz.

 

Alle Bühler Teilnehmer waren sich darin einig, dass neben den unzähligen Eindrücken und Erlebnissen vor allem eines diese Wallfahrt prägte: das Zusammensein und der Austausch mit Kolpingmitgliedern nicht nur aus ganz Deutschland, sondern aus aller Welt, dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit und die daraus erwachsende Überzeugung, etwas bewegen und gestalten zu können.


Mobil in Sachen Mitglieder-Werbung am 5. Oktober – Bilder von W-D. Geißler, U. Gehring

Es reicht nicht immer, neue Mitglieder durch das eigene gelebte Beispiel für unsere Ideen und unsere Gemeinschaft zu gewinnen. Plakative Werbung heißt das Signalwort unserer bildverwöhnten Zeit. Nicht im Rahmen traditioneller Informationsveranstaltungen, sondern mit augenfälliger Präsenz auf Menschen in deren gewohnter Lebensumgebung zugehen war der Ansatz unserer Aktion.

Das von der Kölner Zentrale zur Verfügung gestellte, in der „Kolping-Logo-Farbe“ Orange lackierte Infomobil bildete das zentrale Vehikel unserer mobilen Promotion-Tour. In Weiß und Grau vermitteln großformatige Schrifttypen die Wertvorstellungen unserer Mitglieder und unserer Gemeinschaft: Begeisterung, Freude, Gottvertrauen, Mut, Tatkraft, Verantwortung.

Neben Infomaterial führt das Fahrzeug auch ein Gerät zum Produzieren von Ansteckern mit. Die Aufmerksamkeit erregende öffentliche Picknicks lassen sich mit den vorhandenen Bänken, Liegestühlen und Sonnenschirmen arrangieren. Und eine aufbaubare Kinder-Hüpfburg eignet sich besonders für Aufenthalte bei Volksfesten und anderen Veranstaltungen. So präsentierte beispielsweise die Partnerfamilie in Bühlertal sich und das Kolpingmobil während des Kulinarischen Weinwandertags am 3. Oktober. Am 5. Oktober holten Mitglieder der Kolpingsfamilie Ettenheim das Infomobil ab, um es dort auf dem Wochenmarkt aufzustellen. So tourt das Kolpingmobil seit 2010 durch die unterschiedlichsten Diözesanverbände Deutschlands.

Wir ergänzten seinen und unseren Werbe-Auftritt in Bühl mit dem ebenfalls einprägsamen Privatauto unseres Präses Wolf-Dieter Geißler, das sich ständig im Kolping-Look zeigt (siehe auch Bildergalerie). Nach einem Korso durch die Straßen der Stadt installierten wir uns an verschiedenen Einkaufszentren. Auch wenn wir vielleicht nur einige der Passanten in Gespräche verwickeln konnten, so haben uns doch viele gesehen, und vielleicht haben wir dabei in dem einen oder anderen das Samenkorn des Interesses an unserer Gemeinschaft und unseren Werten gepflanzt…


Markanter Beitrag zum Heimattage-Zwetschgenfest-Umzug am 11.09. – Bilder von der KF Bühl

Trachten und damit Farben in allen Schattierungen prägten das Bild des großen Landesfestumzugs. Innerhalb einer Gemeinschaft zeugen sie von Zugehörigkeit, von außen betrachtet erleichtern sie die Orientierung. So zeigte sich auch die Kolpingsfamilie in ihrer zeitgemäßen „Schwarz-Orange-Tracht“.

Als 12. Gruppe dieses Festzugs voller Höhepunkte präsentierte sich die gesamte Pfarrfamilie höchst eindrucksvoll. Die farblich trennscharfe Kleidung ließ mühelos die jeweilige Gruppenzugehörigkeit erkennen, so dass die Pfarrfamilie ein gleichzeitig einheitliches und differenziertes Bild vermittelte: Ministranten in blauen T-Shirts und der Aufschrift „Nicht nur Pfarrer gehören in die Kirche“, die Pfarrjugend in roten Shirts, Pfadfinder, Pfarrgemeinderatsmitglieder, der Chor InTakt, Männerkreis, Kirchenchor, Kolping und andere Pfarreigruppierungen in ihren jeweiligen Farben kamen auch im abendlichen SWR-Fernseh-Bericht hervorragend zur Geltung.

Den Firmlingen – in schwarzen Shirts am Ende der Fußgruppe – gelang es außerdem, nicht nur für Ihre Unterstützung der UN-Milleniumsziele in Form ihres Projekts „Täglich Brot für alle“ zu werben, sondern auch mit Schildern an den Terroranschlag vom 11.9.01 zu erinnern.

Die beeindruckend große Fußgruppe wurde unterstützt von „Gondoliere“ Pfarrer Geißler in seinem „Pfarrgemeinde-Schiff“. Vorneweg wurden aus einem Marktkarren nicht nur die Symbolfrüchte Bühls verteilt, sondern auch Aufkleber und Anstecker mit der Aufschrift „700 Jahre Pfarrgemeinde Bühl“.

Wir danken Klaus Dürk und Bernhard Götz vom Pfarrgemeinderat für die überzeugende und einprägsame Choreographie der über 100 Teilnehmer. Der erfreulich hohe Anteil an Jugendlichen in Gruppe 12 hat wohl auch dazu beigetragen, dass sich der prominenteste der nach Tausenden zählenden Zuschauer dieses Pracht-Umzugs, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, besonders positiv zum augenfälligen Engagement der Jugend bei diesem Traditions-Ereignis äußerte.


Egon wird 70 – Bilder von U. Gehring und G. Teifel

„Institution“ in der Pfarrgemeinde oder „lebendiger Stein“ der Kolpingsfamilie, Egon Schempp hat sich mit seinem lebenslangen Engagement im Ehrenamt bei mehreren Vereinen und seinem “Markenzeichen: coole Lösungen“ einen wohlklingenden Namen erworben. Und am 26. August jährte sich sein Geburtstag zum siebzigsten Mal. Über 50 Jahre seines Lebens ist er bereits aktives Kolpingmitglied, neben seinen bekannten Vorstands-Aktivitäten auch 45 Jahre als Kassierer.

In absolutem Einklang mit seiner allgemein bekannten pragmatischen Vorgehensweise stand das spezielle Geschenk der Kolpingsfamilie: die Gestaltung seines runden Geburtstags. Dazu war bereits im Vorfeld eine ausgeklügelte Organisation erforderlich, denn so viele Mitglieder wollten ihren Beitrag dazu leisten. Auch die befreundete Kolpingsfamilie Elzach beteiligte sich, indem sie das aus vier Feier-Wochenenden während unseres 150-jährigen Jubiläums 2008 in bester Erinnerung gebliebene Kolping-Infomobil zur Verfügung stellte.

Rundum gelungen und in ausgezeichneter Stimmung verlief dieser „Feier-Tag“ auf dem Vorplatz von Egon Schempps Wohnung in Neusatz: Gegen starke Sonneneinstrahlung sowie spätere Regen-Momente schützte ein Vordach und die bereits am Vortag im „Kolping-Stil“ geschmückte Garage. Zwischen 9.30 und 21.00 Uhr wurden die zahlreichen Besucher aus dem Vereins-, Berufs- und privaten Umfeld von Kolpingfrauen und einem Nachbarn stilvoll bewirtet mit liebevoll dekorierten und ausgesucht wohlschmeckenden pikanten Häppchen und Backwaren sowie Getränken für jeden Geschmack.

Zu den ersten Gratulanten gehörten Vertreter der Kolpingsfamilie einschließlich Pfarrer und Präses Wolf-Dieter Geisler, der bewegende Worte der Dankbarkeit an den Jubilar richtete. Insbesondere hob er dessen jüngste Verdienste um die Harmonisierung der Beziehungen zwischen Kolping-Senioren und jungen Familien hervor.

Wir wünschen Egon Schempp, dass wir noch viele schöne und gute Jahre gemeinsam mit ihm verbringen können.


Kanufahrt auf der „Alten Elz“ durch den Europa-Park – Bilder von Manfred Hörth

Bei bewölktem Himmel und unbeständigen Wetterausichten trafen sich die 28 Teilnehmer gut gelaunt am Sonntagmorgen, um die „Alte Elz“ bei Rust zu befahren. Am Einsetzpunkt beim E-Werk in Rheinhaus stärkten wir uns mit dem traditionellen, ausgiebigen Frühstück, für das jede Familie etwas Leckeres mitgebracht hatte.
Petrus meinte es gut und bescherte uns den ganzen Tag schönes Wetter ohne Regen, so dass wir uns bei angenehmen Temperaturen für die Kanufahrt startklar machten. So manch einem ungeübten Paddler wurde es etwas bange, als er die starke Auslaufströmung beim E-Werk sah. Mit viel Routine stiegen alle sicher in die Kanu’s ein und ließen sich mit der flott fließenden Alten Elz ein großes Stück durch eine schöne, mit Bäumen gesäumte Wiesenlandschaft treiben. Schon bald waren die Silhouetten der Fahrgeschäfte des Europaparks in Sicht.
Nach der Unterfahrung einer niedrigen Brücke mit Zaunhindernis kamen wir als Highlight der Tour im Europapark an. Ungläubig schauten sich die Paddler an, als Manfred das Kommando zum Aussteigen und Umtragen am Kettenkarussell im Europark gab. Zum Erstaunen der Parkbesucher stiegen wir aus und zogen die Kanus an Land. Da die Gleise der Parkeisenbahn direkt an der Ausstiegstelle vorbeiführen, brachten wir ein Parkbähnchen mit unseren langen Kanus zum Stillstand. Auch nach dem sofortige Räumen der Gleise und dem gut gemeintem Durchwinken konnte der Lokführer nicht zur Weiterfahrt bewegt werden. Erst die freundlichen Worte der Männer des Sicherheitsdienstes überzeugten den Lokführer, so dass er sich endlich zutraute, mit seinem Bähnchen weiterzufahren.
So konnten wir schließlich unter den aufmerksamen Blicken des Sicherheitsdienstes unsere Kanus mit den Bootswägelchen umsetzen, auch wenn mach einer von uns gerne ein paar Runden auf der „Poseidon“ mit dem Kanu gedreht hätte. Unterhalb des Wehres setzten wir zügig unsere Boote an einer Schrägrampe ein. Gemütlich ließen wir uns, vorbei an freundlich winkenden Parkgästen, Märchenwald, Schlossgarten und unter vielen niedrigen Brücken durch den Europark treiben.
Schon bald nach Rust veränderte sich der Charakter der Elz hin zur wilden Auenlandschaft des Taubergießens. Ein quer liegender Baum forderte unsere gesamte Aufmerksamkeit. Gekonnt unterfuhren einige das Baumhindernis, während andere Kanus sich in den Ästen verfingen. Nach dem Umtragen der Sägemühle in Kappel machten wir an einer schönen Stelle eine Rast, um uns für die Weiterfahrt zu stärken.
Bei der Weiterfahrt wurde die jüngste Bootsbesatzung etwas übermütig. Mit Ihrem Boot testeten sie die maximale Schräglage ihres Kanus aus. Dabei geriert der Süllrand unter die Wasserlinie und es schlug etwas Wasser ins Boot. Da diese Aktion nicht zu einer Kenterung reichte, wurden sie mit einem freundlichen Schubser unter allgemeinem Gelächter zu einem nicht ganz unfreiwilligen Bad gebracht.
Gutgelaunt kamen wir wohlbehalten in Wittenweier an. Das Wetter hielt bis in den späten Abend. Den herrlichen Tag und die reizvolle Fahrt ließen wir in Fam. Stange’s Garten unbeschwert ausklingen und wurden dabei von Gerd’s Grillkünsten verwöhnt.

Manfred Hörth


„Voluntario“ Christoph Müller für 12 Monate in Lima – Verabschiedung im Gottesdienst vom 23. Juli – Bilder von U. Gehring

„Gebt Ihr ihnen zu essen“, dieses Jesus-Zitat aus dem Markus-Evangelium bestimmte im Abendgottesdienst die Gedanken und Aussagen der Firmlinge zur Armuts-Situation in der Welt und was daran zu verbessern ist. Gleichzeitig grundierte die stimmungsvolle Eucharistiefeier die Verabschiedung für Christoph Müller und wies leitmotivisch auf sein anstehendes Engagement hin.

Absolvent der Heimschule Lender 2011, langjähriger Ministrant, Mitglied der Kolpingsfamilie und Gruppenleiter in der Kinder- und Jugendarbeit kennzeichnen den bisherigen Lebensweg von Christoph Müller. Am 7. August beginnt für ihn nun eine einschneidend neue Phase: 10.600 km Luftlinie entfernt von seiner ihn bisher prägenden Heimat wird er ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren in einem MANTHOC-Haus, einer Einrichtung für arbeitende Kinder und Jugendliche aus schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen in Lima.

Hausaufgabenbetreuung und Freizeitgestaltung für die Kinder, Mitarbeit in der Werkstatt, in der die jungen Menschen auch zu verkaufende Dinge produzieren, und die Unterstützung der pädagogischen Fachkräfte werden seinen Alltag bestimmen. Seit über 30 Jahren ist es das Ziel der christlichen Organisation MANTHOC in Peru, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu fördern, ihnen zu einer guten Bildung zu verhelfen und gleichzeitig ihre Rechte zu achten und zu stärken. Eine tägliche warme Mahlzeit gehört dazu.

Für diesen Einsatz bereitet die Fachstelle Freiwilligendienste/Friedensdienste der Erzdiözese Freiburg in mehreren Seminaren sowohl in der Heimat als auch im Zielgebiet vor. Außerdem stehen qualifizierte Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Während des sich an den Gottesdienst anschließenden Interviews verwies Christoph Müller auf einen besonders großen Unterschied zwischen Peru und seiner Heimat: Der Reichtum aus den vielfältigen Bodenschätzen des Landes gehört nur sehr Wenigen, während die Mehrheit in bitterer Armut lebt.

Motiviert wurde er zu seinem Projekt zwischen Abitur und Studium von dem Wunsch, eine fremde Kultur und Menschen kennen zu lernen, die in einer ärmeren Welt leben, und dort auch Verantwortung zu übernehmen, um damit sein Weltbild gründlich zu erweitern. Dabei fühlt er sich nicht als überlegener „Entwicklungshelfer“ sondern als Lernender, was auch die Sprache einschließt.

Auch wenn sein Einsatzort nicht in unserer Partnergemeinde Nuestra Senora de la Esperanza liegt, wird er diese auch immer wieder besuchen. Wir freuen uns auf seine vierteljährlichen Rundbriefe, in denen er nicht nur seine Aktivitäten strukturiert überdenken kann, sondern auch seinen Unterstützerkreis auf dem Laufenden halten wird. Unsere Gedanken werden ihn bei seiner herausfordernden Aufgabe begleiten, und für seine Beiträge im Pfarrbrief wünschen wir ihm viele interessierte und fördernde Leser.

Homepage von Christoph Müller: www.christoph-in-peru.de


Kolpingsfamilien spenden Erlös aus Gebrauchtkleidersammlung

Bei der 37. Gebrauchtkleidersammlung im Januar haben die Kolpingsfamilien des Bezirks Baden-Baden-Bühl-Rastatt ein sehr gutes Sammelergebnisses erzielt. Mit fast 67 Tonnen konnte das Vorjahresergebnis deutlich gesteigert werden. Die Kolpingsfamilien fördern mit den Erlösen der Sammlungen jedes Jahr Projekte in Entwicklungsländern. Dieses Jahr wurden unter anderem Laienmissionare in Kolumbien, ein Projekt der Kolpingsfamilie Baden-Baden-Varnhalt, eine Peru-Patenschaft der Kolpingsfamilie Baden-Baden-Haueneberstein, ein Zirkusprojekt „Circo Fatazztico“ in Costa Rica der Kolpingsfamilie Bühlertal und ein Kinder- und Lepradorf in Brasilien, ein Projekt der Kolpingsfamilie Bühl mit jeweils 1.500,– € unterstützt. Aufgrund des sehr guten Sammelergebnisses erhalten außerdem die Kolpingschwestern und –brüder in Chile als Wiederaufbauhilfe nach dem schweren Erdbeben letztes Jahr eine Spende von 2.000,– €.
Der Bezirksvorstand ist allen beteiligten Kolpingsfamilien des Bezirks und den anderen Helfern für ihren tatkräftigen Einsatz sehr dankbar.

Bild:
Der Diözesansekretär Markus Essig und der Diözesanpräses, Pfarrer Wolf-Dieter Geißler konnten den Scheck vom Bezirksvorsitzenden Martin Müller und von Egon Schempp, Mitglied des Vorstands der Kolpingsfamilie Bühl, dankbar entgegennehmen.


Die Kolpingsfamilie als Mit-Gastgeber beim Pfarrfest vom 3. Juli – Bilder von U. Gehring

Es gab ja wirklich viel zu feiern beim diesjährigen Pfarrfest: Patrozinium, 700-jähriges Bestehen der Gemeinde und der erfolgreiche Abschluss der Kirchen-Renovierung. Pfarrer und Präses Wolf-Dieter Geißler begann den Veranstaltungs-Reigen mit einem stimmungsvollen Gottesdienst im wieder sehr gut besuchten Gotteshaus. Und sein Wunsch, dass möglichst viele feiernde Menschen zusammen kommen, ging auch weiterhin in Erfüllung: Etwa 400 Besucher nutzten in bester Stimmung die abwechslungsreichen Angebote der Gruppierungen aus der Pfarrgemeinde im Alban-Stolz-Haus und dessen Garten.

Für immer neue Energie sorgte dabei die Kolpingsfamilie. Hand in Hand arbeiteten Mitglieder der Kolping-Jugendlichen, der Familiengruppe und der Senioren, um die Verpflegung der erfreulich vielen Besucher sicher zu stellen. Schnitzel und Würste wurden fachmännisch gebraten und gegrillt und waren jederzeit wunschgemäß verfügbar. Zeitliche Engpässe traten gelegentlich bei den vielbegehrten Pommes frites auf, doch auch für das Frittieren dieser Beilage galt: „Gut’ Ding will Weile haben“ – und dafür hatten auch alle Verständnis.

Ein weiterer Beitrag der Kolpingsfamilie bestand in dem Spiel- und Malangebot für Kleinkinder, die altersbedingt noch nicht an den von Pastoralreferent Herrn Wisser und seinem Team angebotenen Schulklassenwettkampf teilnehmen konnten. Zum Ausgleich gab es für sie ein spezielles, gleichzeitig ihre Eltern entlastendes Unterhaltungsprogramm sowie Vorführungen des Kindergartens.

Entsprechend der Tageszeit wurde das Verpflegungsangebot am Nachmittag mit von der Frauengemeinschaft bereit gestelltem Kaffee und Kuchen angereichert.

Für richtig Farbe auf dem Fest sorgte der Perukreis mit einer bunten Salattheke und ansprechenden Produkten am Eine-Welt- und Peru-Stand.

Da auch das Wetter dieses angenehmen Sommertags die ausgezeichnete Stimmung passend verstärkte, wird das diesjährige Pfarrfest als besonders gelungene Veranstaltung in Erinnerung bleiben.


Alte Wirtschaftsform kombiniert mit zeitgemäßer Energiegewinnung: Besichtigung der Deckerhofmühle in Seebach vom 18. Juni – Bilder von Juliane Hörnle

Eine idyllische Landschaft, jahrhundertealte Wirtschaftstraditionen und die Legenden um den Mummelsee formen den Hintergrund für die 1792 erbaute Deckermühle am Fuß der Hornisgrinde. Die Wasserkraft kommt vom Seebächle, das im Mummelsee entspringt. Heute wird das seit vielen Generationen in Familienbesitz befindliche Hofgelände von Ralf Decker und seiner Familie bewirtschaftet
.
Die überwiegend aus Senioren der Kolpingsfamilie bestehende Gruppe war von Ralf Deckers sachkundiger und engagierter Führung sehr angetan. Teilweise noch aus den Anfangszeiten stammende Gebäudeteile sowie die bedarfsgerecht vorgenommenen späteren Erweiterungen und Anpassungen bilden einen beeindruckenden Rahmen für die moderne Turbine. Sie erzeugt etwa 80.000 kWh pro Jahr, was dem durchschnittlichen Verbrauch von ungefähr 23 Vier-Personen-Haushalten entspricht. Im Vergleich zu sonstigen Energielieferanten wie Heizöl oder Braunkohle werden dadurch etwa 48 Tonnen CO2 eingespart. Dieses umweltschonende Energiekonzept und seine sehenswerte Umsetzung in der Deckerhofmühle zeichnete das Land Baden-Württemberg 2002 mit einem Förderpreis aus.

Nach einem Spaziergang im Mühlengelände und zur separat gelegenen Schnapsbrennerei wurden die „neuen Geister“ des Deckerhofs verkostet, ergänzt um die dazu passende Bauernvesper. Die Teilnehmer waren sich einig, dass dieser Besuch nicht nur viel Interessantes zu erneuerbarer Energie und alternativen Wirtschaftsformen in der engeren Heimat gezeigt hat sondern auch dank der wunderschönen Umgebung zu einem zauberhaften Erlebnis für alle geworden war.


Nähen für bedürftige Berliner Kinder: Jugendliche der Kolpingsfamilie unterstützen soziales Projekt zum Tag der Handarbeit 2011 am 10. Juni

Aus Anlass des Tags der Handarbeit am 11. Juni 2011 hatte die Berliner Tafel und die Initiative Handarbeit zum „Helfen mit Herz und Händen“ aufgerufen. Funktionale Textilien sollten in Handarbeit für Kinder aus bedürftigen Berliner Familien entstehen. In Bühl beteiligt sich Tanja Herrbrich-Person in ihrem Herrbrichs Textil-Eck an dieser Aktion. Der Kolpingsfamilie und der Pfarrgemeinde unterbreitete sie dabei ein besonderes Angebot für Jugendliche.

Vier Teilnehmer im Alter von 13 – 15 Jahren meldeten sich für die erste Gruppe. Das Material und die erforderlichen Werkzeuge stellte das Textil-Eck. Unter der fachkundigen Anleitung von Tanja Herrbrich-Person und nach einfachen Schnitten wurde genäht, wieder aufgetrennt und nochmals genäht. Auch ohne vorherige Näherfahrung konnte sich das Ergebnis nach vier Stunden eifrigen Werkelns sehen lassen: Süße Kinderkleidchen waren entstanden und eine Hose, die der einzige männliche Teilnehmer beisteuerte.

„Viel Spaß mit dem Kleidchen beim Tragen! – So wie ich beim Nähen hatte“ lautete der an eines der Kleidchen angeheftete Originalgruß der „Schneiderin“. Er lässt erkennen, dass diese Aktivität auch die Teilnehmer bereichert hat.

Hinweis: Als weiterer Zusatztermin für Jugendliche der Pfarrgemeinde wird außerdem noch Freitag, der 15. Juli, zwischen 14.00 und 18.00 angeboten. Bitte, melden Sie sich an bei Ulrika Gehring, Telefon 07223-20164.


Tradition und Entspannung: Flammkuchenessen mit der ganzen Familie vom 5. Juni – Bilder von Egon Schempp

An diesem schwülen Sonntagmittag war der von Bäumen und Büschen beschattete Garten des Hauses Alban Stolz der ideale Aufenthaltsort: Wohltuend temperierte Frischluft, entspanntes Plaudern, das richtige Getränkeangebot und die kulinarischen Genüsse, vor Ort fachkundig zubereitet und serviert vom Flammkuchenbäcker-Ehepaar, ergänzten sich wunderbar.

Mehr als 50 Personen versammelten sich ab 11.00 Uhr auf den einladenden Bänken, darunter dieses Mal besonders viele Familien mit Kindern und Jugendlichen. Ulrika Gehring begrüßte die Anwesenden im Namen des Vorstands. Nach dem gemeinsam gesungenen Kanon „Segne, Vater, diese Gaben“ war deutlich zu erkennen, dass die Flammkuchen mit Speck, Zwiebeln, Champignons, Knoblauch, mit und ohne Käse sowie die „Dessert-Variante“ mit .Äpfeln, Zucker und Zimt allgemein sehr guten Anklang fanden.

Ein solches Zusammensein bietet auch die Gelegenheit, sich über Themen der Kolpingsfamilie auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln. Im Zentrum standen dabei die Planungen für die nächsten Aktionen und das Pfarrfest.

Die erfreulich hohe Teilnehmerzahl und die Tatsache, dass alle Altersgruppen sehr gut vertreten waren, könnte darauf hinweisen, dass dieser Sonntagmittag-Termin für viele günstiger ist als die bisher traditionelle Abendveranstaltung.


Führung auf den Spuren der jüdischen Mitbürger mit Besuch des jüdischen Friedhofs, 21. 05.11, Bilder von Schempp u Gehring

Senioren unserer Kolpingsfamilie organisierten diesen geführten Rundgang unter der fachkundigen Leitung von Michael Rumpf, dem Leiter des Stadtmuseums.

Er begann am Johannesplatz, dem ehemaligen geistlichen Zentrum der jüdischen Gemeinde Bühl und Standort der Synagoge, die nach der Reichsprogromnacht am 10. November 1938 geplündert und abgebrannt wurde. Auf seinem Laptop zeigte uns Michael Rumpf ein Original-Filmdokument zu diesem Ereignis. Zur Erinnerung daran ließ die Stadt Bühl 45 Jahre später an dieser Stelle einen Gedenkstein errichten. Außerdem befanden sich in nächster Nähe die jüdische Schule, das rituelle Bad, die Mikwe, und die Wohnungen für Lehrer und Kantor.

Michael Rumpf verwies auf Namen von Familien, die mit ihren Ladengeschäften (beispielsweise Kaufhaus Lieber, Hauptstraße 78 und 80, Eisenhandlung Weil, Johannesplatz 15, Schreibwarenhandlung Berthold Schweizer, Schwanenstraße 8 oder Schuhhaus Lion, Schwanenstraße 6) wesentlich zur Versorgung der Bühler beitrugen. Andere, wie die Branntweinbrennerei und Likörfabrik Darnbacher-Ries, Schwanenstraße 8, die Trikotfabrik Edesheimer-Baer und vor allem der Metallbetrieb Wolf Netter & Jacobi, waren bedeutende Arbeitgeber. Am Beispiel des Stammhauses Wolf Netter, Hauptstraße 60 und 62 kann man noch heute erkennen, wie die eindrucksvollen Gebäude jüdischer Familien und Geschäftsleute das Stadtbild prägten. Dazu gehört auch der Stadtgarten, dessen Areal 1905 von der Familie Netter zur Verfügung gestellt wurde.

Den zweiten Höhepunkt des Rundgangs bildete der jüdische Friedhof in der Carl-Netter-Straße, der nach langwierigen Auseinandersetzungen mit dem Bürgermeisteramt 1833 angelegt wurde. Anhand der erhaltenen Grabsteine und deren Inschriften baute Michael Rumpf unsere Kenntnisse über unsere ehemaligen jüdischen Mitbürger noch weiter aus. Gleichzeitig vermittelte er einen Überblick zu den jüdischen Bestattungsregeln. Die letzte Bestattung fand übrigens 1970 statt.

Sowohl das Stadtgeschichtliche Institut Bühl wie auch das Stadtmuseum in der Schwanenstraße 11 halten weiterführende Informationen und anschauliches historisches Bildmaterial bereit.


Wer zwitschert da vor meinem Fenster? Führung „Wir lauschen den Vogelstimmen“ vom 21. Mai, Bilder von U. Gehring

Gefiederte Sänger sind Frühaufsteher. Deswegen fand diese Veranstaltung auch ab 5.30 Uhr an einem Samstag statt. So konnte man auch wegen der fehlenden Hintergrundgeräusche unverfälscht sehr unterschiedlichen und zahlreichen Vögeln lauschen.

Als Kenner der Materie führte der NABU-Bezirksvorsitzende, Martin Klatt, durch das „Konzert“. Beginnend auf „unserer“ Streuobstwiese führte der Rundgang durch andere Wiesen dieser Art und auch durch Monokulturen. Immer wieder wies uns Martin Klatt auf die Besonderheiten der einzelnen Vogelstimmen hin, beispielsweise das „Huhu“ der Ringeltaube, das „Chrrr“ des Hausrotschwanzes oder das prägnante „Judith“ der Kohlmeise. Die Mönchsgrasmücke klingt, als ob jemand zwei Kieselsteine gegeneinander schlägt, wie ein nicht geölter Kinderwagen dagegen der Girlitz.

Martin Klatt stellte neben einem Fernglas auch ein Beobachtungsfernrohr (Spektiv) zur Verfügung, das uns die teilweise in einiger Entfernung singenden Vögel optisch sehr nahe brachte. Wenn sie sich beim Singen versteckt hielten, vermittelten uns die Fotos im ebenfalls bereitgehaltenen Buch unseres Vogelkenners den optischen Eindruck. Neben Blau- und Kohlmeise, Feld- und Haussperling, der Dorngrasmücke und ihrem Verwandten, dem Zilpzalp, auch Weidenlaubsänger genannt, brachten sich Bachstelze, Eichelhäher, Mauersegler, Rauchschwalbe und Zaunkönig zu Gehör.

Nur einer fehlte im Konzert: Ausgerechnet der Vogel des Jahres 2011, der Gartenrotschwanz, ließ sich weder sehen noch von sich hören. Dabei war der Suchraum optimal gewählt: Streuobstwiesen, besonders die mit hohen Bäumen, sind sein bevorzugter Aufenthaltsort. Vielleicht hatte er sich an diesem Morgen einfach nur menschliche Starallüren zugelegt, denn der fast schwärmerischen Schilderung von Martin Klatt zufolge, sieht der Gartenrotschwanz nicht nur besonders gut aus, sondern gilt auch als hitverdächtiger Sänger.

Dennoch waren alle Teilnehmer von dieser Veranstaltung restlos begeistert. Wie alle unsere „Streuobstwiesen-Aktionen“ diente sie dazu, in Zusammenarbeit mit NABU unseren Kolping-Gedanken „Schöpfung bewahren“ weiter zu tragen.

Die NABU-Webseite bietet übrigens umfangreiche Informationen zur heimischen Vogelwelt, auch in Bild und Vogel-O-Ton
(www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/portrait).

Hinweis: Am Sonntag, den 5. Juni, findet nachmittags ab 15.00 Uhr auf „unserer“ Streuobstwiese beim Friedhof in Altschweier eine „Familien-Führung mit vielen Entdeckungen in der Obstwiese“ (Leitung: Susanne Hofmann und Gabi Herold) statt.


Am Anfang steht die Information: Bildervortrag „Lebensraum Streuobstwiese“ vom 19. Mai im Haus Alban Stolz

Wie Sie wissen, beschlossen im letzten Jahr die Kolping-Führungsgremien, mehr „zur Bewahrung der Schöpfung“ zu tun. Aus diesem Grund wurde ein Kooperationsvertrag mit dem Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU), präzise dessen Landesverband Baden-Württemberg geschlossen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Thomas Hörnle, erster Vorsitzender der NABU-Gruppe Bühl-Achern und Ehemann unseres Kolpingmitglieds Juliane fand eine für diesen Zweck geeignete Streuobstwiese und regelte das Organisatorische für Kolping. (siehe auch  Rückblick – Aktuelles – Nr. 20)

Allerdings werden in unserer Gegend Streuobstwiesen schon seltener, da aus wirtschaftlichen Gründen Monokulturen der Vorzug gegeben wird. Typischerweise tragen Streuobstwiesen verschiedene alte Obstsorten, die ziemlich unempfindlich sind und daher nur wenig oder gar nicht gespritzt werden müssen. Dafür sind sie auch meistens weniger ertragreich. Außerdem wird ihr Gras gemäht und als Heu andernorts verwendet. Diese fehlende Gründüngung fördert das Wachstum von zahlreichen unterschiedlichen Wiesenblumen, besonders solchen, die auf kargen Böden gedeihen.

Mit der Vermittlung dieses Hintergrundwissens konnte der NABU-Bezirksvorsitzende Martin Klatt in seinem Dia-Vortrag konsequent die Brücke schlagen zu der Tatsache, dass es sich bei Streuobstwiesen um Lebensräume der Premiumklasse handelt: Bis zu 5.000 Tier- und Pflanzenarten finden dort in einer bunten Lebensgemeinschaft ihre Heimat. Sie prägen immer noch das Gesicht unserer badischen Landschaft und versorgen uns darüber hinaus mit gesundem Obst, Most und Säften.

Da diese Lebensräume jedoch immer mehr nicht nur den Monokulturen sondern auch der Bebauung zum Opfer fallen, gilt es, sie zu bewahren. Konkrete Maßnahmen dazu sind beispielsweise der Verzehr heimischer Früchte: „Mosttrinker sind Umweltschützer“ (Martin Klatt). Darüber hinaus gibt es bereits vereinzelte lokale Initiativen mit dem Ziel, Streuobstwiesen auch für die Bewirtschafter finanziell attraktiv zu halten. Aktuelle Beispiele sind Aufpreis-Initiativen für heimische Obstsäfte und das Netzwerk „Streuobst“ der Stadt Mössingen
(www.moessingen.de/ceasy/modules/cms/main.php5?cPageId=308).

Richtig stimmungsvoll wurden alle Informationen dieses einstündigen Vortrags ergänzt durch optische Eindrücke von Streuobstwiesen und durch akustische Impressionen von deren gefiederten Bewohnern.

Der Vortrag wurde von den Teilnehmern begeistert aufgenommen. Außerdem konnten wir Mitglieder der Kolpingfamilie wieder erkennen, dass die Streuobstwiesen in ihrer Schönheit, Lebenskraft und ihrem Reichtum perfekt in unser Kolping-Profil passen. Es liegt jetzt an uns, sie zu erhalten und zu pflegen.

Hinweis: Sonntag, den 5. Juni findet nachmittags ab 15.00 Uhr auf „unserer“ Streuobstwiese beim Friedhof in Altschweier eine „Familien-Führung mit vielen Entdeckungen in der Obstwiese“ (Leitung: Susanne Hofmann und Gabi Herold)


Kolping als zentrales Thema beim 25-jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer Wolf-Dieter Geißler am 11. und 15. Mai , Bilder von Gehring und Schempp

Kolping spielte bei Pfarrer Geißlers Jubiläum eine tragende Rolle. Zunächst ist das ganz wörtlich zu nehmen: Die zahlreichen Bannerträger bildeten ein unübersehbares optisches Element in den insgesamt ausgesprochen farbigen Festveranstaltungen.

Bereits die Abendmesse in der Ulrika-Nisch-Kapelle am 25. Jahrestag der Priesterweihe Pfarrer Geißlers, dem 11. Mai, einem ganz gewöhnlichen Mittwoch, war so gut besucht, dass sie kurzerhand in die Pfarrkirche verlegt wurde.

Einen persönlichen Charakter hatte die Anschlussveranstaltung in der wiederum voll besetzten Ulrika-Nisch-Kapelle. Die von Pfarrer Geißler erzählten Erlebnisse und Anekdoten aus seinem Priester-Leben gaben immer wieder Anlass zum Schmunzeln. Plastisch und lebhaft vorgetragen in seiner ganz eigenen Art, geriet auch dieser Teil der Feierlichkeiten zu einem unverwechselbaren „Geißler-Event“: eingängige Anregungen zum Nachdenken, gepaart mit einem hohen Unterhaltungswert.

Der eigentliche Festgottesdienst fand dann am darauf folgenden Sonntag, dem 15. Mai, statt. Wer die „Standard“-Besucherzahlen in den Gottesdiensten von Pfarrer Geißler kennt, kann sich gut vorstellen, wie eng es in der Kirche wurde. Zwei Stunden nahmen die Besucher lebhaften Anteil am ausgesucht bunten und sehr eindrucksvollen Rahmen-Programm, das mit Musik unterschiedlicher Stilrichtungen, gelungenen Wortbeiträgen und überzeugenden szenischen Darbietungen alle Sinne ansprach.

Dass sich Pfarrer Geißler Adolph Kolping und seinen Gedanken sehr verpflichtet fühlt, zeigte sich deutlich in der Festpredigt von Markus Essig, Diözesansekretär des Kolpingwerks Freiburg, Freund und langjähriger Weggefährte. Beginnend mit dem Primizspruch von Pfarrer Geißler „Ihr seid meine Freunde“ verband Markus Essig im weiteren Verlauf stimmungsvolle Kurzberichte über gemeinsame, auch persönliche Erlebnisse mit den Meilensteinen des Wirkens von Pfarrer Geißler. Als Leitmotiv nutzte er die Schlüsselworte der aktuell laufenden Kolping-Kampagne und ließ jeden Begriff auf einem von Ministranten herein getragenen Luftballon zusätzlich in Erscheinung treten. Dabei wurde deutlich, dass der Geist von Adolph Kolping und die facettenreiche Umsetzung seiner Gedanken in den einzelnen Kolpingsfamilien Pfarrer Geißler schon in früher Jugend inspiriert und danach ständig begleitet haben. Einen vorläufigen Höhepunkt dieser Aktivitäten bildet seine Ernennung zum Diözesanpräses von Kolping vor zwei Jahren.

Die Feststimmung setzte sich bruchlos mit der anschließenden Feier im Haus Alban Stolz fort, zu der Pfarrer Geißler Pfarrgemeinde und Wegbegleiter eingeladen hatte. Auch dieses reichhaltige Programm bot unterhaltsame und ansprechende optische und akustische Überraschungen, vermittelt durch eine Vielzahl von Akteuren aus der Zeit seines 25-jährigen priesterlichen Wirkens.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten waren ein sichtlich bewegendes Erlebnis für Pfarrer Wolf-Dieter Geißler, lebendig und mitreißend wie seine Gottesdienste. Wir von Kolping danken ihm an dieser Stelle nochmals für seinen unermüdlichen Einsatz und seine immer wieder spannenden Ideen, auch wenn sie manchmal eine echte Herausforderung darstellen. Für die Zukunft wünschen wir ihm noch lange Jahre segensreichen Wirkens sowie viele freudvolle Erlebnisse in seinem Priester-Beruf und dass er immer „sprühen“ möge, nicht nur in den Farben Schwarz-Orange.

Predigt von Markus Essig und mehr Bildbeiträge unter: www.kath-kirche-buehl.de


Gemeinsames Palmen binden am 16.04.11, Bilder von Egon Schempp

Am Nachmittag des Palmsamstags wurde es richtig grün im Alban-Stolz-Haus: Emsig werkelten Kinder aus der Kolpingfamilie und Erstkommunikanten mit ihren Eltern an der Entstehung von Palmen für den bevorstehenden besonderen Sonntag der Fastenzeit. Birgit Kaupa leitete die Anwesenden, zusammen mit Daniela Burkart und Rita Müller, sachkundig in der traditionellen Bindetechnik an. Nach liebevollem Auswählen passender Zweige aus dem von der Kolpingfamilie gestellten Grün-Vorrat formierten sich 35 floristische Kunstwerke, jedes mit farbigen Kreuzen und Bändern geschmückt.
Trotz oder wegen der konzentrierten Beschäftigung mit den teilweise ersten selbst gebundenen Palmen herrschte eine heitere Stimmung des Miteinander. Stolz präsentierten die Kinder ihre Werke am Sonntag bei der Segnung. Und Pfarrer Geißler bedankte sich im nachfolgenden Gottesdienst ausdrücklich für die bei der Vorbereitung geleistete Unterstützung der Kolpingfamilie und bei der Pfarrjugend für die vor der Feier zum Verkauf angebotenen selbst gebastelten kleinen Palmsträuße.


Jahreshauptversammlung des Kolpingbezirksverbandes am 1.04.11, Bericht und Bilder: Erika Kimmig

Die Verabschiedung des langjährigen Vorsitzenden Werner Schlager (Weisenbach), Ehrungen, umfangreiche Wahlen und Rückblick auf das vergangene Jahr bildeten die Inhalte der Jahreshauptversammlung des Kolpingbezirkes Baden-Baden/Bühl/Rastatt. „Wo Gott ist, da ist Zukunft“, zitierte der geistliche Leiter des Kolpingbezirkes Sebastian Marcolini (Bühlertal) das Motto des Papstbesuches im kommenden September in Deutschland. „Haben wir Mut über unseren Glauben zu sprechen“, motivierte der Pfarrer die Anwesenden den Dialog in den örtlichen Kolpingsfamilien zu nutzen und anzuregen.
Schriftführerin Irmgard Kraft (Baden-Oos) rief in ihrem Bericht das vergangene Jahr nochmals in Erinnerung. Schwerpunkt bildete die Gebrauchtkleidersammlung, mit deren Erlös Hilfsprojekte in aller Welt unterstützt werden. Grundgedanke ist hier die Hilfe zur Selbsthilfe. Unterstützung erhielten unter anderem Kinder im Kongo und Chile sowie eine Werkstätte für Handwerker in Nigeria.
Erinnert wurde auch an die Maiandacht in Lautenbach/Murgtal und an einen Begegnungstag in Varnhalt. Dank galt Helmut Gerber (Rauental), der seit 15 Jahren im Bezirksvorstand mitarbeitet. Ebenfalls seit 15 Jahren engagiert sich in diesem Gremium Schriftführerin Irmgard Kraft.
Viel Applaus gab es für Werner Schlager, der nach 13 Jahren nicht mehr für das Amt des ersten Vorsitzenden zur Verfügung stand. Nachfolger Martin Müller würdigte Schlager, als einen Menschen, dem die Kolpingarbeit sehr am Herzen gelegen habe. Während Schlagers Amtszeit wurde die Abholung der Gebrauchtkleider von der Schiene auf LKWs umgestellt. Bedauerlich für Schlager war, die Auflösung von fünf Kolpingsfamilien zu begleiten. Gerne erinnert er sich jedoch an das Kulturfestival in Rauental, den Tag der Treue in Iffezheim und die Begegnungstage. Ein Meilenstein war die Erarbeitung einer eigenen Satzung.
Gut vorbereitet waren die umfangreichen Wahlen. Martin Müller (Bühl) wurde zum Vorsitzenden des stärksten Regionalverbandes in der Erzdiözese Freiburg, zu dem 15 Kolpingsfamilien zählen, gewählt. Als sein Stellvertreter fungiert Uli Herold (Iffezheim). Schriftführerin bleibt Irmgard Kraft (Baden-Oos). Die Kassenführung obliegt weiterhin Bernd Meier (Varnhalt). Als Beisitzer gehören Helmut Gerber (Rauental) und Willi Sickinger (Ottersweier) dem Vorstand an. Die Kasse werden Eugen Socha (Haueneberstein) und Lars Schmalz (Baden-Baden) prüfen. Eingeladen wurde zur Bezirksmaiandacht am 6. Mai nach Baden-Oos. Spiel, Spaß, Spannung und Schokolade heißt es bei einem Jugend- und Familientag am 4. Juni in Bühlertal.
Text/Fotos: Erika Kimmig
Der neue Kolping-Bezirksvorsitzende Martin Müller (links) dankte seinem Vorgänger Werner Schlager für sein 15-jähriges Engagement im Kolpingbezirksverband.
Foto: Kimmig


Ernesto Cardenal füllt die Stadtkirche Bühl am 12.03.2011 – Bilder von W-D. Geißler

„Ernesto Cardenal ist ummantelt mit dem Begriff der geistlichen Spiritualität. Im Zentrum seiner Gedichte dreht sich alles um einen Begriff, den der allumfassenden Liebe.
Klein ist er, trägt seine legendäre, schwarze Baskenmütze, dazu ein kragenloses weißes Bauernhemd und den schwarzen Anorak über den dunklen Jeans. ……
Mit ausladender Armbewegung zitiert er, wirkt mit seinen 86 Jahren frisch und jugendlich: „Wir sind nicht Ergebnis eines Prozesses, sondern der Prozess selbst!“ Weder die Evolutionstheorie, die Astrophysik noch die Quantenphysik lässt er außer Acht, denn: „Es ist die Liebe, die die Entstehung von Leben bewirkt, die die Evolution antreibt, auch die Revolution, um so eine gerechtere Gesellschaftsordnung hervorzubringen!“ Diese Art der Weltsicht schafft weite Räume. Das fasziniert besonders an seinen Gedichten…….
. Cardenal hat der Welt etwas mitzuteilen, mehr denn je. Handlungsbedarf gegen Ungerechtigkeit, auch in der Kirche, was ihm seine Suspendierung eingebracht hat. Sein großes Verantwortungsgefühl seinen lateinamerikanischen Brüdern und Schwestern gegenüber hat ihn zu einem großen Poeten, aber auch Politiker werden lassen. Ergreifend beschreibt er seine Flucht ins Exil, das Verlassen seines Solentiname im Großen See von Nicaragua. Ein Zentrum einer christlichen Gemeinschaft, exemplarisch für seine Theologie der Befreiung, die neue Form eines Lebens mit den Armen und Entrechteten, der Poesie und des politischen Widerstandes gegen die Somoza-Diktatur.
Ein langer Abend mit wundervollen lateinamerikanischen Musikinspirationen und tiefgründigen Texten der „Grupo Sal“. Vor allem aber mit einem weitsichtigen, politisch-poetischen Ordenspriester, der die Revolutionstheologie predigt und gleichsam wunderbare Worte findet für die Schöpfung, für Gott und die Liebe, für „den Himmel, den man auch hier auf Erden berühren kann!““
(Auszüge aus dem Zeitungsartikel des Badischen Tagblatts vom 14. März 2011)

An diesem Abend zog Ernesto Cardenal 700 Zuhörer in seinen Bann. Einige Mitglieder unserer Pfarrei darunter auch Kolpingjugendliche, hatten die Möglichkeit, beim anschließenden Abendessen mit Ernesto Cardenal zusammen zu kommen. Erwachsene wie Jugendliche waren begeistert von diesem Treffen und der Ausstrahlung dieses Mannes.


3 neue Bäume für die Streuobstwiese am 12.3.2011, Bilder von Schempp u. Gehring

Vor Tagen wurden schon 3 alte kranke Zwetschgenbäume auf der Wiese gefällt und die meisten der verbleibenden Bäume geschnitten. Für Samstagnachmittag hatte Juliane Hörnle nun zum weiteren „Arbeitseinsatz“ gerufen, dem 4 Jugendliche und 2 Erwachsene gefolgt sind. Zuerst mussten die abgeschnittenen Äste und die gefällten Bäume auf einem Haufen gesammelt werden, der dann angezündet wurde. Danach wurden mit vereinten Kräften die drei neuen Bäume gepflanzt: Florian hob 3 große Löcher aus in die dann die jungen Bäume gesetzt wurden: Ein „Gute Luisa“ – Birnbaum, ein „Jakob-Fischer“-Apfelbaum und ein Mirabellenbaum helfen, aus unserer Zwetschgen- Kirschenbaumwiese eine wirkliche Streuobstwiese zu gestalten. Zur Erhaltung der Schöpfung wurden alte bewährte Obstsorten ausgewählt. Nach getaner Arbeit spendierte Egon das Vesper: Bei Bratwürsten am Lagerfeuer freuten sich alle über die gelungene Aktion und dankten Juliane für die Organisation und die Vorarbeiten.


Kinder- und Familienfastnacht am 8.03.2011, Bilder von E. Schempp

Schon traditionell lud die Pfarrgemeinde unter Mithilfe der Kolpingsfamilie Bühl ein ins Haus Alban Stolz zur Kinder- und Familienfastnacht, bei der Kinder, Eltern und Großeltern am Fastnachtsdienstag auf ihre Kosten kamen. Auf das Lied „Herzlich willkommen“ gab es einen Einmarsch der Spielhelferinnen mit ihrem Moderator Martin Müller. Für Speis und Trank sorgte die Kolpingsfamilie mit Brezeln, selbst gebackenen Kuchen und Getränken. Nach einer großen Polonaise durch den ganzen Saal wurde die Schätzfrage bekannt gegeben: „Wieviel Gummibärchen sind wohl in dem auf dem Tisch stehenden Glas?“ Peter Schwarz beaufsichtigte anschließend die Abgabe der Stimmzettel und wertete diese aus. Bei den Spielen gab es großen Andrang: Kartoffellauf, Skifahren, Schubkarrenrennen und Mumieneinwickeln machte den Kindern großen Spaß. Angefeuert von Eltern, Kindern und Betreuern sorgten sie für Spaß und Spannung beim jungen Publikum. Der von den „Niesatzer Hurzle“ dargebotene Tanz begeisterte alle Zuschauer und wurde anschließend mit einer Beifallsrakete belohnt. Dazwischen tanzte der ganze Saal begeistert zu den Liedern „Das rote Pferd..“, „Cowboy und Indianer“, „Ententanz“ und anderen Fasnet-Hits. Beim Auflösen der Schätzfrage wurde es noch mal spannend. Viele Preise konnte Martin Müller an die Gewinner überreichen. Ein herzliches Dankeschön allen Helfern für den gelungenen Fastnachtsnachmittag! Narri-Narro und Helau!!!


Kolpingsfamilie bringt närrische Stimmung ins Veronikaheim am 3.03.11

„Seid ihr bereit zu der fünften Jahreszeit?
Ob Sonne, Schnee oder auch Regen
Fastnacht ist ein wahrer Segen!
Denn jeder darf ein anderer sein,
der eine groß, der andere klein,
der eine laut, der andere leise,
mit und auch ohne Meise.
Total egal, hier gilt kein Maß –
Es geht ganz einfach nur um Spaß!“

Mit diesem Reim begrüßte Bärbel, die „Putzfrau von der Kirche“ die Senioren im Veronikaheim. Schon traditionell bringt die Kolpingsfamilie am „Schmutzigen Donnerstag“ närrische Stimmung zu den Senioren. Die „Putzfrau von der Kirche“ und ihr Team wusste allerhand Witziges zu berichten. Begleitet von Pastoralreferent Scherer mit der Gitarre sang die Gruppe zuerst närrische Lieder in der Abteilung „Sonnenschein“ und schunkelte mit den Senioren. Anschließend waren sie zu Gast in der „Frohen Runde“ , wo sie ihr Programm mit witzigen Geschichten vom „Bohnenesser oder Kirchgänger?“ und „Vom Treffen zweier Senioren“ zu erzählen wussten. Selbst eine „französische Künstlerin“ erheiterte die Senioren mit ihren beiden Bildnissen! Nach einer Tasse Kaffee mit den selbstgebackenen Kuchen der Kolpingsfamilie, freuten sich alle auf den Auftritt der „Himmbeer-Miesle“ aus Unzhurst. Alle Akteure bekamen viel Applaus, Süßigkeiten und einen Fastnachtsorden, der von den Senioren gebastelt wurde!
Narri, Narro und Hellau!!!


Ernesto Cardenal Martinez bei uns in Bühl……

Am Samstag, dem 12. März 2011, 18.00 Uhr wird Ernesto Cardenal aus Nicaragua hier bei uns in Bühl aus seinen Werken lesen. Bekannt wurde der inzwischen suspendierte Priester Cardenal durch sein Engagement in der Befreiungsthelogie, die in Lateinamerika den vielen Millionen minderbemittelten und benachteiligten Menschen Trost und Unterstützung bietet.

(Foto: ev. ref. Kirche d. Kanton St. Gallen-CH)

Näheres hier


Baumschneidekurs auf der Streuobstwiese am 12.02.11, Bilder von U. Gehring

Familie Hörnle organisierte für die Kolpingsfamilie Bühl und den NABU einen Baumschneidekurs auf der gemeinsamen Streuobstwiese beim Friedhof in Altschweier. So konnte Juliane Hörnle bei strahlendem Sonnenschein Hans-Peter Gutmann, den Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins Kappelwindeck, begrüßen, der den Schneidekurs selbst durchführte. Gewappnet mit Leiter, Pflückschlitten, Säge und Baumschere erklärte er zuerst die Grundbegriffe: Durch das Schneiden der Bäume treiben diese neues Holz und verbessern dadurch die Qualität der Früchte. Allerdings ist zu bedenken, dass ein starker Rückschnitt den Baum zwar zu starkem Wachstum, dadurch aber zu mäßigem Fruchtertrag bringt. So wäre ein regelmäßiger moderater Schnitt die ideale Lösung. An vier kleinen Zwetschgenbäumchen erklärte er welche Äste des Baumes guten Ertrag bringen und welche weg geschnitten werden sollten. Er scheute sich nicht, auch in einen sehr alten Zwetschgenbaum zu steigen, bei dem zuerst alle dürren und herabhängenden Äste und dann auch alle anderen „störenden“ Äste weggesägt bzw. –geschnitten wurden. Zum Schluss wurde auch noch ein Sauerkirschbaum zurecht geschnitten.
Die 10 Teilnehmer hatten viel für ihren eigenen Garten und auch zur Behandlung der aufzubauenden Streuobstwiese bei Herrn Gutmann gelernt und dankten ihm dies mit einem Weingeschenk, das Ulrika Gehring überreichte und sich freute, dass sowohl Kolpingmitglieder wie auch andere Interessenten, das Angebot auf der Streuobstwiese freudig angenommen haben.
Mehr Bilder gibt es in der Bildergalerie zu sehen.


Gutes Sammelergebnis bei der Altkleidersammlung in Bühl am 29.1.11 – Bilder von Egon Schempp

Die Kolpingsfamilie Bühl beteiligte sich bei kaltem, ruhigem Winterwetter mit 5 Sammelfahrzeugen an der Gebrauchtkleidersammlung des Bezirks Baden-Baden/Bühl/Rastatt. Aufgrund der wiederum sehr erfolgreichen Sammlung im Bereich Bühl war der Sammellastwagen in Bühl bald voll und ein Fahrzeug der Kolpingsfamilie Ottersweier musste jede Menge Säcke zur Sammelstelle Iffezheim bringen, wo die bereitstehenden Lastwagen ebenfalls randvoll gefüllt werden konnten. Insgesamt war die Sammlung wieder ein großer Erfolg. Mit dem Erlös der Gebrauchtkleider werden „Eine-Welt“-Projekte der einzelnen Kolpingsfamilien im Bezirk gefördert.

Ein herzliches Vergelt’s Gott an Martin Müller und sein Team, das die Sammlung der Kolpingsfamilie Bühl durchgeführt hat!

nachrichtilich: Im Bezirk Baden-Baden/Bühl/Rastatt wurden 66 Tonnen Altkleider gesammelt!


Gebrauchtkleidersammlung am 29.01.2011

Die Gebrauchtkleidersammlung der Kolpingsfamilien des Bezirks Baden-Baden/Bühl/Rastatt findet

am Samstag, 29. Januar 2011

in der Kernstadt Bühl und den Stadtteilen Eisental, Vimbuch, Weitenung,Oberweier, Oberbruch, Balzhofen, Moos und Kappelwindeck (bis zur kath. Kirche)

Gesammelt werden: gut erhaltene Kleidung und Textilien aller Art, Bett- und Haushaltswäsche, Federbetten sowie paarweise gebundene Schuhe. Die Textilien werden in einem speziellen Sortierwerk auf Wiederverwendbarkeit sortiert. Gut erhaltene Kleidung kommt nicht in den Reißwolf.
Alle Straßen werden ab 8:30 Uhr bei jedem Wetter und jeweils nur einmal abgefahren.
Tüten der Kolpingsfamilie liegen in der Ulrika Nisch-Kapelle und der Pfarrkirche St. Maria in Kappelwindeck aus, bzw. werden in den Ortsteilen an die Haushalte verteilt.
Mit dem Erlös der Sammlung werden Entwicklungshilfeprojekte weitergeführt, die von unseren Kolpingsfamilien langfristig betreut werden.
Die Säcke können am Sammeltag auch am Haus Alban Stolz oder am Sammelplatz „Parkplatz Stadtfriedhof“ angeliefert werden (bis spätestens 12:00 Uhr).

Kontaktadresse: Kolpingsfamilie Bühl
Martin Müller, Tel. 07223/901266

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Die Kolpingsfamilien des Bezirks
Baden-Baden/Bühl/Rastatt

Aktuelles 2012

Aktuelles 2012

Themen:

  1. Große Nachfrage zum Adventssingen am 13., 14. und 21.12. – Bilder von Claudia Müller
  2. Der Nikolaus gehört dazu – Kolpingaktion vom 5. /6.12. – Bild von Martin Müller
  3. „Tragt in die Welt nun ein Licht“ – Kolpingsfamilie mit Unterstützung der Rheintalschule bringt Freude ins Veronikaheim am 13.12. /Bilder von Veronika Bäuerle
  4. Kolpinggedenktag am 8.12. – 10 neue Mitglieder /Bilder von Christoph Schmidt
  5. Der Wein, das Leben, die Bibel und wir – Biblische Weinprobe vom 5. 11. – Bilder von Egon Schempp
  6. Ein evangelisches Münster, viel Wasser und eine tiefe Höhle – Ausflug nach Ulm und um Ulm herum vom 29./30. September, Bilder von Egon Schempp
  7. Der Name ist Programm – Glaubensspielkreis für Kinder von 0 – 8 Jahren in der Ulrika-Nisch-Kapelle, Bilder von Ulrika Gehring
  8. Frühschoppen im Pfarrhof mit Kolping-Bier am 22. Juli, Bilder von Ulrika Gehring
  9. Einmal in 10 Jahren: Patrozinium verregnet – Impressionen vom Pfarrfest (1.7.), Bilder von Ulrika Gehring
  10. Zur Segnung am Palmsonntag – Gemeinsames Palmen binden am 31. März, Bilder von Egon Schempp
  11. Freude über das Erreichte – mit viel Zuversicht in die Zukunft: Generalversammlung Kolpingfamilie Bühl vom 20. März (Bilder von E. Schempp)
  12. Ein Beispiel für Weltoffenheit – Mitwirkung beim Peru-Sonntag vom 11. März (Bilder von E. Schempp u. U. Gehring)
  13. Von kleinen Prinzessinnen, Harlekinen und Piraten: Familienfasnacht im Haus Alban Stolz vom 21.02. – Bilder von Egon Schempp
  14. Fasnacht hält Einzug im Veronikaheim am 16.02 – Bilder von Egon Schempp
  15. Bunt – ideenreich – mitreißend: Pfarrfasnacht unter Mitwirkung der Kolpingsfamilie vom 10.02. – Bilder von E. Schempp u. U. Gehring
  16. Erfolg bei nasser Kälte: Altkleider-Sammlung vom 28.01.


Große Nachfrage zum Adventssingen am 13., 14. und 21.12. – Bilder von Claudia Müller

 

Auch in diesem Jahr war die Nachfrage zum Kolpingprogramm „Adventssingen für Senioren“ erneut gestiegen. Glücklicherweise erhielt die Kolpingsfamilie Unterstützung von diversen Seiten.

 

So hatten sich für die Termine am Donnerstag, dem 13., in den Stationen „Sonnenschein“ und „Frohe Runde“ des Veronikaheims Schüler der Rheintalschule begeistern lassen und sich mit ihrer Lehrerin Veronika Bäuerle eingefunden, um das Gesangsprogramm zu unterstützen. Sie waren mit großem Engagement bei der Sache und wurden nicht nur mit viel Beifall, sondern auch mit Gebäck und Getränken belohnt.

 

Das Programm am Freitag, dem 14., moderiert von Ulrika Gehring und musikalisch begleitet von Pastoralreferent Heribert Scherer und seiner Familieführte vom Kloster „Maria Hilf“ in die Senioreneinrichtung „Im Grün“ und die Caritas-Sozialstation „St. Elisabeth“.Dabei trugen auch einige Kommunionkinder Gedichte und Instrumentalstücke vor.

 

Es ist ein zentrales Anliegen der Veranstaltungen, die Senioren nicht nur in ihrer Wohnumgebung zu besuchen, sondern sie auch in die Veranstaltung aktiv einzubinden. Dazu ermutigten auch die ausgelegten Glöckchen. Damit wurde nicht nur sehr rasch eine gute Stimmung erzeugt, die Senioren sangen die traditionellen Lieder auch begeistert mit.

 

Der aktive Mitmachteil und die sowohl heiteren als auch besinnlichen Wortbeiträge in den Pausen dazwischen bewegten die Besucher auf allen Stationen sichtlich. Und für etliche der jungen Akteure war die zum Ausdruck gebrachte Freude der Senioren über ihre Darbietungen ein völlig neues und ganz besonderes Weihnachtsgeschenk.

 

Am dritten Tag dieser Veranstaltungsreihe, Freitag, dem 21., stehen noch die Seniorenwohnanlage „Bühlot“, sechs Stationen im Erich-Burger-Heim und zwei Stationen im Schwarzwaldwohnstift auf dem Programm. Insgesamt werden – in fünf Gruppen aufgeteilt – 25 Erwachsene und etwa 80 Kinder an diesen Veranstaltungen aktiv mitgewirkt haben. Die bisherige Resonanz bei Besuchern und Akteuren lässt erwarten, dass dieses Angebot im Dezember 2013 fortgeführt wird.

 


Der Nikolaus gehört dazu – Kolpingaktion vom 5. /6.12. – Bild von Martin Müller

 

Auch im Zeitalter unzähliger TV-Kanäle und künstlicher Welten im Internet ist für viele Kinder der Nikolaus ein wesentlicher Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Dies zeigt sich sowohl in den Anfragen nach Besuchen in Familien und Schulen als auch beim Auftritt auf dem Adventsmarkt.

 

Dass Nikolaus und Knecht Ruprecht in ihren beeindruckenden Gewändern die Kinder faszinieren, liegt mit Sicherheit auch am Auftreten der Akteure der Kolpingsfamilie. Ihnen werden mit großer Konzentration Gedichte vorgetragen, Lieder gesungen und Musikstücke gespielt. Eine regelrechte Choreographie zeigte sich dabei in den Schulen, wo Erst- bis Viertklässler Besuch vom Nikolaus erhielten, dem sie größtenteils mit einer erfrischenden Selbstverständlichkeit begegneten.

 

Dieses Jahr trat der Kolpingsfamilien-Nikolaus (Martin Müller) zusammen mit Knecht Ruprecht (Egon Schempp) vor Schülern aus vier Klassen der Aloys-Schreiber-Schule auf und Egon Schempp als Nikolaus allein vor Schülern aus acht Klassen der Maria-Victoria-Schule in Ottersweier. Es war schon beeindruckend, was die Kinder an künstlerischen Vorträgen zu bieten hatten. Darüber hinaus wurden der städtische Kindergarten in Weitenung, das DRK-Seniorenheim „Bülot“ und insgesamt 73 Kinder in 29 Familien besucht.

 

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch von Nikolaus und Knecht Ruprecht auf der Bühne des Adventsmarkts. Der Geschichte vom „echten“ Nikolaus lauschten zahlreiche Kinder hingebungsvoll. Viele waren auch bereit, auf die Bühne zu kommen, um dort Lieder und Gedichte zum Besten zu geben. Die Belohnung in Form eines backfrischen Dambedeis wurde gerne genommen, und wegen der regen Beteiligung waren die 250 von der Stadt georderten Hefeteile auch schnell verteilt. Was neben der schönen Erinnerung daran bleibt ist der Eindruck, dass der Nikolaus mit seinem Begleiter auch nächstes Jahr am 6. Dezember wieder auf dieser Bühne gastieren wird.

 


„Tragt in die Welt nun ein Licht“ – Kolpingsfamilie mit Unterstützung der Rheintalschule bringt Freude ins Veronikaheim am 13.12. /Bilder von Veronika Bäuerle

Unter diesem Motto machte sich der Chor der Rheintalschule mit seiner Leiterin Veronika Bäuerle dieses Jahr im Advent auf, um im Veronika Heim den Bewohnern mit Liedern und besinnlichen Texten eine Freude zu machen. Die Kolpingfamilie Bühl, die seit Jahren diese Aktion startet ist immer wieder auf der Suche nach Menschen die im leider so terminbeladenen Advent sich Zeit dafür nehmen. Da die Verbindung zwischen Rheintalschule und Pfarrei Peter und Paul in Bühl seit Jahren besonders herzlich  gepflegt wird, waren die Schülerinnen und Schüler sofort darüber begeistert,  hier teilzunehmen. Mit Müttern und Kindern aus der Pfarrei, begleitet von Gitarre und Akkordeon sang man weihnachtliche Lieder mit kleinen lustigen und besinnlichen Einlagen.

Die Freude der alten Menschen war wiederrum ein so großes Geschenk , dass das diesjährige Weihnachtsmotto „ Auf einmal ist uns der Himmel ganz nah“ , mit dem das  Weihnachtsmusical dieses Jahr überschrieben ist  und in den wöchentlichen Adventsbesinnungen  an der Schule zur Sprache kommt,  besonders erlebbar wurde. Mit Getränken und Gebäck wurden die Sängerinnen und Sänger außerdem noch gestärkt. Alle Beschenkten freuen sich jetzt schon auf ein Wiedersehen.

Veronika Bäuerle, Lehrerin der Rheintalschule 


Kolpinggedenktag am 8.12. – 10 neue Mitglieder /Bilder von Christoph Schmidt

 

Dass die Besinnlichkeit der Adventszeit häufig durch zu viele Aktivitäten auf der Strecke bleibt, ist jedes Jahr aufs Neue zu beobachten. Dass Geburtstagsfeiern in zeitlicher Nähe zum Weihnachtsfest für die Geburtstagskinder nicht immer die reine Freude aufkommen lassen, wissen die davon Betroffenen nur zu gut. Und in diesem Jahr ging die zeitliche Überbeanspruchung so vieler Menschen auch an der „Geburtstagsfeier“ für Adolf Kolping nicht spurlos vorbei. 

 

Am Samstag, dem 8.12. und damit exakt dem Geburtstag von Adolf Kolping, fand der jährliche Gedenktag statt. Schon während der Vorabendmesse zur Eröffnung zeichnete sich ab, dass die Beteiligung an dieser traditionellen Feier unter den Zahlen des Vorjahrs bleiben würde. Kein Wunder, denn nicht nur die Feuerwehr hatte zu einer wichtigen Veranstaltung geladen; etliche Kolpingmitglieder waren auch zur musikalischen Umrahmung diverser Jahresschluss-Feierlichkeiten unterwegs. Über die dadurch erzeugte schwächere Teilnahme an der Gedenkfeier sollte uns allerdings die Tatsache hinwegtrösten, dass Kolpingmitglieder vielseitig interessierte und engagierte Zeitgenossen sind, was sich das ganze Jahr über wohltuend und dynamisierend auf das Vereinsleben auswirkt.

 

In seiner Festpredigt schlug Pfarrer Wolf-Dieter Geißler einen Bogen von Johannes dem Täufer zu Adolf Kolping, der mit seinem sozialen Engagement ein Nachfolger des Johannes als Wegbereiter Jesus war.

 

Direkt nach der Messe begrüßte Ilona Schopmans vom Team der Ersten Vorsitzenden im Haus Alban Stolz die Teilnehmer am Festakt. In angeregter Stimmung und mit viel Appetit wurde den hervorragend mundenden Wurst- und Käsesalaten zugesprochen.

 

Bei den darauf folgenden Ehrungen konnten neben anderen zwei Mitglieder für ihre 60jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet werden: Josef Gerber und Herbert Kassel, sowie Gerhard Bechtler für 50 und Martin Müller für 25 Jahre Kolping-Treue. 10 neue Mitglieder wurden offiziell aufgenommen und feierlich begrüßt, darunter insgesamt 3 Kinder und 2 Jugendliche. Dazu gehören die Familien Krauß, Rohfleisch und Veith sowie Felix Rothhaupt und Jessica Stiefel.

 

Die etwa 50 Teilnehmer an der Feierstunde ließen den Abend mit Gesängen und kurzweiligem Plaudern gegen 22.00 Uhr ausklingen.

 


Der Wein, das Leben, die Bibel und wir – Biblische Weinprobe vom 5. 11. – Bilder von Egon Schempp

„In vino vita“ lautete das Motto dieser Weinverkostung der besonderen Art. Etwa 40 Besucher waren der Einladung der Kolpingsfamilie ins Haus Alban Stolz gefolgt.

 

Der Weinberg und der Rebstock, doch vor allem der Wein selbst, nehmen in den bilderreichen Geschichten des Alten und Neuen Testaments eine zentrale Position ein. Der Wein wird mit nichts weniger als dem Leben selbst gleichgesetzt und als Geschenk Gottes betrachtet. Diese vitale Bedeutung hat er außerdem schon in älteren Mythen und jüngeren Legenden aller Völker, die Weinbau betreiben.

 

Erhellende Zitate zu dieser alle Zeiten und Völker überspannenden Verehrung des Weins präsentierte Pastoralreferent Heribert Scherer. Seit zwölf Jahren ergründet er die Geheimnisse des Weins. Von ihm ausgewählte Gedichte zum Thema wurden von Teilnehmern vorgetragen. Und für den Schuss Leichtigkeit in den doch eher besinnlichen Betrachtungen sorgten Scherers Anekdoten zu Begebenheiten aus bereits andernorts stattgefundenen „Biblischen Weinproben“.

 

Selbstverständlich konnte der Vielgepriesene von den Teilnehmern auch probiert werden. Fünf Versionen waren dafür vorgesehen: Zur Begrüßung gab es einen weißen Secco aus der Region. Paul Hahn, Winzer der Affentaler Winzergenossenschaft (AWG), der fachkundig durch die Weinprobe führte, machte die Zuhörer darauf aufmerksam, dass diese leichte Variante des Sekts nur dann „Prosecco“ genannt werden darf, wenn sie aus einer im Jahr 2010 von der EU definierten Region (Nord-)Italiens stammt.

 

Es folgten ein leichter Rivaner, früher als „Müller-Thurgau“ bekannt, sowie ein halbtrockener Riesling. Interessierte Fragen aus dem Publikum ließen erkennen, dass zahlreiche Winzer das Angebot dieses Abends nutzten, um philosophisch-theologische Hintergründe zu dem von ihnen angebauten Produkt kennen zu lernen und mehr über seine Bedeutung in der globalen Kulturgeschichte zu erfahren. Das zu vermitteln gelang den beiden Moderatoren auf bemerkenswert unterhaltsame Weise.

 

Die reibungslose Durchführung dieser speziellen Weinprobe ist auch der Unterstützung einiger Mitglieder der Kolpingsfamilie und dem Hausmeister des Hauses Alban Stolz, Uwe Knorr, zu verdanken. Und es wurde ein langer Abend: Nach dem Verkosten des letzten Weins im Programm, einem Burgunder, der auf einen Weißherbst folgte, waren gute drei Stunden ins Land gegangen. Einen letzten Höhepunkt setzte Egon Schempp mit der Überreichung von jeweils 2 Flaschen „Kolping-Wein“, selbstverständlich aus heimischem Anbau, als Dankeschön an die beiden Referenten. Unterstützt wurde er von einem spontan vorgetragenen Dank eines Veranstaltungsteilnehmers. Die ausgezeichnete Stimmung bei Publikum und Referenten beflügelte zum Ausklang noch einige angeregte Gruppendiskussionen.


Ein evangelisches Münster, viel Wasser und eine tiefe Höhle – Ausflug nach Ulm und um Ulm herum vom 29./30. September, Bilder von Egon Schempp

Nach einer zügigen Anfahrt über die Direktverbindung BAB A5/A8 erreichten 43 Mitglieder der Kolpingsfamilie, davon jede(r) Dritte jung oder sehr jung, die Grenzstadt zu Bayern. Knapp 200 km von Bühl entfernt an der Donau gelegen, bietet die Münsterstadt Ulm einiges mehr als den mit 161,5 m höchsten Kirchturm der Welt.

 

Passend zur Zeit nach dem Frühstück verschaffte der Besuch im Museum der Brotkultur vielfältige Eindrücke über dieses zentrale Lebensmittel und seine 6.000-jährige Geschichte. Während der Führung konnten die Jugendlichen im Bereich der Technikgeschichte selbst „Hand anlegen“ bei den präsentierten Ausstellungsstücken. Auch die Themen Kultur- und Sozialgeschichte des Hungers sind vertreten genauso wie die Kunst, u. a. mit Werken von Käthe Kollwitz, Max Beckmann, Salvador Dali und Pablo Picasso.

 

Das bisschen Regen, das sich seinen Weg aus dem mit Wolken verhangenen Himmel bahnte, konnte die individuell zu gestaltende Mittagspause auf dem Münsterplatz nicht beeinträchtigen. Danach wurde gemeinsam unter der sachkundigen Leitung von Stadtpfarrer und Präses Wolf-Dieter Geißler das Münster besichtigt. Diese aktuell größte evangelische Kirche der Welt wurde in 613 Jahren zwischen 1377 und 1890 errichtet, wobei zwischendurch immer wieder das Geld zum Weiterbauen ausgegangen war und der Bau über lange Zeiten ruhte. Finanziert wurde dieses gewaltige Gotteshaus nämlich ausschließlich von den Bürgern.

 

1530/31 trat die Bevölkerung Ulms mehrheitlich zum evangelischen Glauben über. Dem dann einsetzenden „Bildersturm“ fielen 60 Altäre des Münsters zum Opfer. 1543 kam es dann zu einem 300-jährigen Bau-Stopp, auch aus finanziellen Gründen. Glücklicherweise noch heute vorhanden ist das prächtige Chorgestühl aus dem 15. Jahrhundert, eines der schönsten Deutschlands im gotischen Stil, das maßgeblich von Jörg Syrlins d. Ä. stammt.

 

Ein gemütlicher Spaziergang durch das mittelalterliche Gerber- und Fischer-Viertel am Ufer der Donau rundete das Tagesprogramm ab. Am Abend traf sich die Gruppe zum Essen, Spielen und Singen im nahe gelegenen Kolpinghaus. Für Wolf-Dieter Geißler verbinden sich mit diesem Ort besondere Erinnerungen: 2008 wurde er dort zum Kolping-Landespräses von Baden-Württemberg gewählt.

 

Am nächsten Morgen ging es wieder ans Wasser, nur 16 km weiter: Blautopf nennt sich die zweitgrößte Karst-Quelle Deutschlands, Entstehungsort des eher unbedeutenden Donau-Nebenflusses Blau, der auch der Stadt Blaubeuren ihren Namen gab. Erstes Ziel der Kolping-Gruppe war jedoch das 1085 von Benediktinern gegründete Kloster Blaubeuren, das nach der Reformation zum evangelischen Seminar wurde und heute als altsprachliches Gymnasium genutzt wird. Das Chorgestühl der Klosterkirche stammt aus der Werkstatt des Sohnes des Ulmer Meisters, Jörg Syrlins d. J. Der Sonntagsgottesdienst wurde im historischen Kapitelsaal gefeiert, wobei Pfarrer Wolf-Dieter Geißler zehn Ministranten assistieren. Den passenden musikalischen Rahmen schuf die „Kleine Band“ mit Moni und Christoph Schmidt (Gesang, Gitarre, Querflöte).

 

Nachdem sich die Gruppe im Umfeld des Blautopfes zur Mittagszeit gestärkt hatte, ging es zur letzten Station, der Tiefenhöhle bei Laichingen, etwa 13 km entfernt. Insgesamt 600 Stufen sind zu bewältigen, wenn man einen Eindruck von dieser bis zu 55 m unter der Erde zu besichtigenden Schachthöhle gewinnen will. Die 1892 entdeckte Höhle wurde im Laufe der Jahre mit viel Aufwand begehbar gemacht. Träger ist ein Verein, der sowohl die Führer stellt als auch für die Verköstigung sorgt. Und so kann man im Eingangsbereich poröse Wände aus Dolomit betrachten. In 28 m Tiefe geht das Gestein dann in Kalk über. In einer der folgenden tiefer liegenden Hallen sind die Überreste versteinerter Schwammriffe aus dem erdgeschichtlichen Jura (etwa 200.000 – 150.000 Jahre v. Chr.) zu erkennen, also aus der Zeit, als diese Gegend von einem Meer bedeckt war. Dafür gibt es heute in dieser Höhle nur wenig Wasser, weil eine wasserdichte Lehmschicht das Durchsickern verhindert.

 

Zurück ins 21. nachchristliche Jahrhundert brachte dann der Bus die Gruppe wieder auf der Autobahn nach Bühl, wo die Ankunft gegen 19.00  Uhr fast planmäßig ausfiel. Das vielstimmige Fazit lautete: Ein erlebnis- und abwechslungsreicher Ausflug und ein wunderbares Gruppenerlebnis!


Der Name ist Programm – Glaubensspielkreis für Kinder von 0 – 8 Jahren in der Ulrika-Nisch-Kapelle, Bilder von Ulrika Gehring

 

 

 

Einmal im Monat – parallel zum Sonntagsgottesdienst – bieten ehrenamtliche Helfer der Pfarrgemeinde etwas ganz Besonderes für die Kleinsten (und ihre Eltern) an, den Glaubensspielkreis. Drei Elemente beinhaltet der Name dieser Veranstaltungsreihe, die im Verlauf von etwa 45 Minuten sinnfällig umgesetzt werden:

 

Glaube: Es wird eine Geschichte aus der Bibel erzählt und mit Freiwilligen aus dem jeweiligen Kinder-Besucherkreis szenisch umgesetzt. Wichtige Kriterien für die Auswahl der Themen sind, dass sie Glaubenssätze und Botschaften beinhalten, die von den Kleinkindern nachvollzogen werden können und in ihrem Alltag bedeutsam sind.

 

Am 16. September ging es beispielsweise um den Propheten Samuel, der auf Gottes Befehl einen Mann mit acht Söhnen in Bethlehem namens Isai besuchen sollte. Dort werde er den zukünftigen König erkennen. Und das war dann nicht der Erstgeborene und besondere Stolz des Vaters, sondern der Jüngste und Kleinste: David, der erst vom Feld geholt werden musste, weil er dort Schafe hütete und vom Vater für die Vorstellung beim Propheten Samuel gar nicht erst vorgesehen war.

 

Die Geschichte wird kindgerecht erzählt und auch mit verteilten Erwachsenen-Rollen (die Organisatoren) gespielt. Für die Kinder verfestigt sich die Botschaft zusätzlich dadurch, dass sich einige verkleiden und mitspielen können. Bei der beispielhaft genannten Veranstaltung wurden zudem alle Kinder, die nicht an dem Spiel teilgenommen hatten, anschließend von „Samuel“ gesalbt, wenn sie das wollten, um auch sie an ihre zukünftigen Möglichkeiten zu erinnern.

 

Spiel: Auf vielfältige Weise werden Anreize zum Mitspielen geschaffen, auch, um dem natürlichen Bewegungsdrang der Kleinen Raum zu geben und ihn gleichzeitig zu kanalisieren. Die szenische Gestaltung der Bibelszenen ist ein Teil davon, spontane Fragen der Ausführenden ins Publikum, die von den älteren Kindern beantwortet werden können, ein anderer. Zum Abschluss der Veranstaltung wird auch immer noch etwas gemalt oder gebastelt, das inhaltlich an das behandelte Glaubensthema anknüpft.

 

Besonders beliebt sind die rhythmischen und kindgerechten religiösen Lieder, die von einem Live-Musiker begleitet und von den Erwachsenen intoniert werden. Darin sind etliche Bewegungselemente wie Klatschen, Hüpfen und Armbewegungen eingebaut, so dass sowohl für Bewegung gesorgt ist als auch für ein wichtiges Element zum Aufbau einer guten Stimmung beziehungsweise deren Aufrechterhaltung.

 

Kreis: Nicht nur das gemeinsame Singen, auch der Inhalt der Lieder ist dazu angetan, ein Gefühl der Gemeinschaft und Geborgenheit zu wecken. Danach wird gemeinsam gespielt und gemalt oder gebastelt. Es wird also in allen Punkten dem aktuellen gesellschaftlichen Trend eines einsamen Verweilens vor Bildschirm oder Computer entgegengesteuert.

 

Als ideale Umgebung erweist sich die Ulrika-Nisch-Kapelle mit ihren überschaubaren Dimensionen. In der kurzen Zeit ihres Bestehens hat sie sich zu einem insbesondere für kleinere Veranstaltungen mit einer religiösen Dimension bestens geeigneten und immer gut besuchten Veranstaltungsort entwickelt. Und bei sonnigem Wetter verstärken die in Primärfarben leuchtenden Fenster noch die spirituelle Atmosphäre dieses Ortes.

 

Wenn die Kinder des Glaubensspielkreises abschließend zusammen mit ihren Betreuern nach der Kommunion des parallel stattfindenden Sonntags-Gottesdienstes in die Kirche einziehen, wird das Dazugehören in einen noch größeren Rahmen gestellt: Sie nehmen die für sie freigehaltenen Plätze im Querschiff neben dem Organisten ein und werden ganz offiziell von Pfarrer Wolf-Dieter Geißler begrüßt, der dann auch noch einen kurzen Dialog mit ihnen führt. So erleben die Kleinen eine weitere Dimension der Zugehörigkeit und das Gefühl, innerhalb einer großen Gemeinschaft ein vollwertiges Mitglied zu sein.

 

Entstanden ist der Glaubensspielkreis aus der altbekannten Tatsache, dass es für kleine Kinder enorm schwierig ist, eine Dreiviertelstunde oder länger still zu sitzen und den für sie meist unverständlichen Ausführungen eines so anders gekleideten Erwachsenen und den überdies viel zu ernsten Gesängen zuzuhören. Entsprechende Einrichtungen existierten teilweise schon in anderen Gemeinden.

 

So entstand der Bühler Glaubensspielkreis, der aktuell von fünf Organisatoren getragen wird, welche auch die Durchführung einmal im Monat parallel zum Sonntagsgottesdienst realisieren. Davor findet ein abendliches Treffen statt, während dessen ein Thema ausgewählt und Einzelheiten der Veranstaltung, wie Spielaufbau, Rollenverteilung und notwendige Requisiten, festgelegt werden. Die Einzelheiten werden in einem Protokoll festgehalten, das gleichzeitig als Bereitstellungsliste, Aufgabenzuordnung und Leitfaden durch die gesamte Veranstaltung dient. Alles ist minutiös vorbereitet (einschließlich der ausgelegten Noten und Texte für die gemeinsam zu singenden Lieder), und doch wirken die Akteure entspannt und spontan. Der Ablauf ist zügig, bietet auch Raum für Improvisation – und ist in allen Punkten konsequent auf die kleinen Besucher ausgerichtet.

 

Die durchschnittliche Teilnehmerzahl beträgt derzeit etwa 35 Kinder plus ungefähr die gleiche Zahl an Erwachsenen, wobei die Aufteilung zwischen Müttern und Vätern fast ausgewogen ist. Für die Betreuung mehrerer Kinder erscheinen auch schon mal beide Eltern. Doch die Ulrika-Nisch-Kapelle bietet auch noch Platz für mehr Besucher, ohne dass es eng wird.

 

Außerdem würden sich die derzeitigen Organisatoren freuen, wenn sich für ihre ehrenamtliche Tätigkeit noch mehr Aktive begeistern könnten, sowohl für die Vorbereitung als auch die Durchführung der Veranstaltungen. Hilfreich wäre auch, wenn jugendliche oder erwachsene Musiker etwa alle drei Monate die Lieder während eines Glaubensspielkreises begleiten würden. Für weitere Infos steht Ulrika Gehring, Festnetz-Nummer 0 72 23 – 2 01 64, gerne zur Verfügung.


Frühschoppen im Pfarrhof mit Kolping-Bier am 22. Juli, Bilder von Ulrika Gehring

 

Pfarrer Wolf-Dieter Geißler hatte zum Frühschoppen eingeladen. Das verstand wohl auch der Sommer als Aufforderung, denn er meldete sich heute pünktlich zu Sonntags-Gottesdienst und Fahrzeugsegnung zurück. Bei strahlendem Sonnenschein waren danach die über 100 Sitzplätze im Pfarrhof alle besetzt.

 

Den überregionalen Spezialitäten Wiener Würstchen und Weißwürste wurde begeistert zugesprochen, und auch zum Trinken gab es neben den üblichen Softdrinks eine Besonderheit: Echtes Kolping-Kölsch, eine helle, obergärige und hopfenbetonte Biersorte, die nur in einer genau definierten Region im Kölner Stadtgebiet und wenigen individuell berechtigten Betrieben der näheren Umgebung gebraut werden darf.

 

Es handelt sich dabei um eine Maßnahme der Kölner Kolping-Zentrale zur Stärkung des Bekanntheitsgrades ihres Kolpingwerks, die gleichzeitig einem guten Zweck dient. Für jede verkaufte Flasche erhält die Internationale Kolping-Stiftung 2 Cent zur Unterstützung ihrer Verbandsarbeit in 70 Ländern. Gerne hätten die Kölner dieses Bier in einer eigenen Hausbrauerei hergestellt, doch dieses Unternehmen ließ sich wirtschaftlich nicht darstellen. Deshalb wird das Kolping-Kölsch seit Ende März 2012 in einer Kölner Traditionsbrauerei bedarfsgerecht in 0,33 l-Flaschen abgefüllt, wobei über den Namen des Erzeugers ein vertraglich festgelegtes Stillschweigen vereinbart wurde.

 

Den Bühler Besuchern des Frühschoppens schmeckte das für Süddeutsche etwas exotische Obergärige aus dem Rheinland jedenfalls. Und mit seiner milden Frische passt es auch in die aktuelle Sommerzeit.


Einmal in 10 Jahren: Patrozinium verregnet – Impressionen vom Pfarrfest (1.7.), Bilder von Ulrika Gehring

 

Trotz des anhaltenden Regens kamen zahlreiche Besucher zum Festgottesdienst, der sich durch einen besonders hohen musikalischen Gehalt auszeichnete: Roman Kühn begleitete am Klavier sowohl die „Kleine Band“ unter Leitung von Moni Schmidt (Gitarre) als auch Kirchenchor und Chor InTakt. Diese beiden gemeinsam singenden Chöre brachten speziell zum Patrozinium arrangierte Stücke zu Gehör. Die „Kleine Band“ unterstützte vor allem die von der Gemeinde gesungenen Lieder.

 

Für die Predigt schlüpfte Pfarrer Wolf-Dieter Geißler in die Rolle des Apostel Petrus, den es auf einer Zeitreise ins Deutschland der Fußball-EM verschlagen hatte. Die Begeisterung für die eigene siegreiche Mannschaft signalisierenden Fähnchen und Fahnen in den Nationalfarben beeindruckten ihn sehr, doch mehr noch, dass viele dieser Embleme nach der Niederlage im Halbfinale plötzlich verschwunden waren. In seiner Zeit mit Jesus hatte er ein völlig anderes Verhalten des Meisters gegenüber Verlierern, heutzutage  Loser genannt, erlebt. Und dazu gehörte er ja schließlich auch, war ihm doch mitten auf dem See sein Glaube ins Wanken gekommen, und er war im Wasser versunken. Und doch hatte er, wie im vorangegangenen Johannes-Evangelium geschildert, Jesus auf dessen dreimaliges Nachfragen bestätigt, dass er ihn liebe. Und Jesus hatte ihm nicht nur geglaubt, obwohl Petrus ihn schließlich zu einem anderen Zeitpunkt auch verleugnet hatte, sondern ihn zum „Felsen“ ernannt, auf den er seine Kirche bauen wolle. Eine neue Chance für Loser, das ist die Botschaft Jesu.

 

Das Thema „Liebe“ griff auch Padre Mario in seinem Schlusswort auf, das von der Perukreis-Vorsitzenden Susi Jacobs übersetzt wurde: Sein Jugendtraum, einmal nach Deutschland zu kommen, hätte sich jetzt schon zum zweiten Mal erfüllt und er fühle sich in Bühl wie zu Hause, wirklich angenommen. Er dankte allen, denen er in dieser Zeit begegnet war für die ihm und der peruanischen Partnergemeinde entgegengebrachte Liebe und verabschiedete sich mit einem spanischen Lied aus dem ihm vorher von Pfarrer Geißler überreichten Liederbuch „Da capo“, wobei er sich selbst mit der Gitarre begleitete.

 

Danach begab er sich zusammen mit etwa 150 Mitgliedern der Pfarrgemeinde zum Haus Alban Stolz. Während die Stadtkapelle wegen des Regens im Saal musizierte, bot die Kolpingfamilie Nahrhaftes an ihrem Stand in Form von Schnitzel, Würsten und Pommes frites. Etwa 50 Besucher schafften es im Schutz des Blätterdachs, vom anhaltenden Nieseln unbehelligt, trotzdem im Garten ihr Essen zu genießen.

 

Vorschulkinder des Kindergartens unter Leitung von Irma Rauschenbach führten noch einmal die szenische Folge mit Gesang “ Eine Reise durch die Zeit“ auf: Darin wird die ereignisreiche hundertjährige Geschichte des Kindergartens den Zuschauern nahegebracht.

 

Danach startete der Schulklassenwettkampf unter Leitung von Pastoralreferent Nikolaus Wisser. Das Spiel- und Malangebot der Kolpingsfamilie für Kleinkinder wurde parallel dazu ab 14.00 Uhr auf die Zielgruppe Grundschulkinder erweitert: Viel Spaß und Spannung garantierten Nagel-Klopfen, Wurf- und Angelspiele sowie Kegeln und Büffel jagen, organisiert und betreut von Mitgliedern der Kolpingsfamilie.

 

Wenn das Wetter auch die Überbietung des Besucherrekords aus dem letzten Jahr verhinderte, die gute Stimmung der Teilnehmer am diesjährigen Pfarrfest konnte es nicht trüben.


Zur Segnung am Palmsonntag – Gemeinsames Palmen binden am 31. März, Bilder von Egon Schempp

Mit Palmzweigen wurde im alten Israel einem König gehuldigt, und als solcher wurde Jesus in Jerusalem vom Volk begrüßt. Zum Gedenken an dieses Ereignis werden die symbolträchtigen, von den Kirchenbesuchern mitgebrachten „Palmen“ am letzten Sonntag der Fastenzeit im Rahmen des Gottesdienstes gesegnet. Im katholischen Volksglauben deutschsprachiger Gegenden sollen sie danach, im Gebälk deponiert, auch Gebäude vor Unwetterschäden schützen.

 

Hierzulande wird das Originalgewächs mit heimischem Immergrün nachempfunden, wobei Thuja und Buchs die Hauptbestandteile bilden. Aus Rücksicht auf die Kinder wird dabei auf die ebenfalls traditionelle Stechpalme verzichtet.

 

Wie aus diesen Grundbestandteilen ein hübsches Sträußchen oder ein „Palmen“ am Stecken entsteht, dazu leiteten Birgit Kaupa und Conny Zink die interessierten Besucher an, darunter vor allem Kommunionkinder und ihre Eltern. Jeder konnte sich seine Wunschkreation aus den von der Kolpingfamilie gestifteten Materialien selbst herstellen, mit unkomplizierten Handgriffen, farbigen Bändern und etwas geschmeidigem Draht. Sogar die farbigen Kreuze zur Krönung des Gebindes, meist in Kolping-Orange, wurden nach einer verblüffend einfachen Methode selbst angefertigt.

 

In fröhlicher Stimmung entstanden so während der zwei Kreativ-Stunden im Haus Alban Stolz etwa 30 floristische Symbole, die den Gottesdienst am Palmsonntag optisch bereichern werden.

 


Freude über das Erreichte – mit viel Zuversicht in die Zukunft: Generalversammlung Kolpingfamilie Bühl vom 20. März (Bilder von E. Schempp)

 

 

Vorstand und Mitglieder trafen sich im Haus Alban Stolz, um den Status der Kolpingfamilie Bühl zu beleuchten und Vorstandswahlen durchzuführen.

 

Ulrika Gehring fügte ihrer Begrüßung ein Gedenken an die verstorbenen Mitglieder an. Danach ließ sie die im Jahresrhythmus stattfindenden 12 „Traditions-Veranstaltungen“, wie beispielsweise Altkleidersammlung, Familienfasnacht, Flammkuchen-Essen und die Besuche bei Jubiläen anderer Kolpingfamilien Revue passieren. Gleichzeitig erinnerte sie auch an zusätzliche herausragende Ereignisse und Aktionen, wie im letzten Herbst die Rom-Wallfahrt anlässlich des 20. Jahrestags der Seligsprechung von Adolf Kolping und die Ernennung von Martin Müller zum ersten Vorsitzenden des Kolping-Bezirks Baden-Baden/Bühl/Rastatt.

 

Egon Schempp wies auf die zusätzlichen Aktivitäten der Senioren-Gruppe hin mit Museums-Besuchen und Vorträgen und beispielsweise die Besichtigung der Bienen-Aufzuchtstation in Balzhofen. Erfreuliches konnte er auch über die Mitglieder-Situation berichten: Aktuell sind 128 Personen Mitglieder der Bühler Kolpingfamilie bei kontinuierlich steigender Tendenz in den letzten Jahren. Um die Mitgliederzahl nicht nur in Bühl weiter zu erhöhen, hat die Kölner Zentrale für dieses Jahr eine Mitglieder-Werbe-Aktion mit attraktiven Gewinn-Möglichkeiten aufgelegt.

 

In der Bühler Kolpingfamilie ist nicht nur zu beobachten, dass es immer mehr Aktive gibt, es hat auch ein spürbarer Verjüngungsprozess eingesetzt. Das liegt wohl auch an den zahlreichen Aktivitäten der Familiengruppe, über die Ilona Schopmans berichtete – beispielsweise das gemeinsame Palmen binden mit Conny Zink, die von der Familie Hörth organisierte Kanu-Tour und die von erfreulich vielen Personen gestalteten Advents- Auftritte in den Bühler Altenheimen. Auch die ständig gut besuchten Dauerangebote, der monatliche Glaubensspielkreis für Kleinkinder und das wöchentliche Fitness-Angebot von Ute Weller sind Erfolgs-Bausteine der Kolping-Arbeit.

 

Die finanzielle Situation des Vereins resümierte Kassenführerin Ute Grabinger. Nach dem Bericht der Kassenprüferinnen Andrea Groll und Marion Rödder beantragte letztere die Entlastung des Vorstands, die zügig gewährt wurde.

 

Bei der Neuwahl des gesamten Vorstands ergaben sich nur wenige Änderungen: Das dreiköpfige Vorsitzenden-Team und der 2. Vorsitzende sowie die 3 Beisitzer der Senioren wurden bestätigt. Ute Grabinger wechselte von der Kassenführung zur Rechnungsprüfung, während Andrea Groll jetzt als Kassenführerin verantwortlich zeichnet. Außerdem wurde Monika Schmidt zur Schriftführerin gewählt.

 

Als Präses der Kolpingfamilie betonte Pfarrer Wolf-Dieter Geißler seine Freude an der angenehmen Zusammenarbeit mit einer solch rührigen und erfolgreichen Gemeinschaft. Er wisse auch durchaus die Vorteile einzusetzen, die ihm seine gleichzeitige Eigenschaft als Diözesanpräses bietet, um der Kolpingarbeit innerhalb der Kirchenverwaltung die notwendige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Gleichzeitig erinnerte er an die Arbeit Adolf Kolpings, dessen Denken seiner Zeit deutlich voraus war und auch heute noch äußerst aktuell ist, wie folgendes Zitat zeigt: „Die Nöte der Zeit werden euch lehren, was zu tun ist.“

 

Im letzten Tagesordnungspunkt wurde an den geplanten Ausflug nach Ulm an der Donau am 29./30. September erinnert, da der 31. März nicht mehr weit ist und damit die letzte Möglichkeit erreicht, sich bei Andrea Groll, Tel. 8 01 18 85, dafür anzumelden.

 

Ihren angemessenen Ausdruck fand die konstruktive und motivierende Stimmung dieser Generalversammlung in dem abschließend gemeinsam gesungenen Kolpinglied.


Ein Beispiel für Weltoffenheit – Mitwirkung beim Peru-Sonntag vom 11. März (Bilder von E. Schempp u. U. Gehring)

 

Etliche Kolpings-Mitglieder arbeiten auch beim Peru-Kreis der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul aktiv mit.

 

Zum Peru-Sonntag bauten sie ihre schon traditionelle Mal- und Spielecke im Haus Alban Stolz für die kleinen Besucher auf. Dieses Angebot quittierte die Zielgruppe mit regem Zuspruch.

 

Dass sie auch bei der Essensausgabe für die etwa 250 Besucher und dem Geburtstagsständchen für Pfarrer Wolf-Dieter Geißler Hand und Stimme anlegten, zeigt ihren nicht unerheblichen Beitrag zum Gelingen dieses erfolgreichen Peru-Sonntags.

 

Merh über den Perusonntag unter www.perukreis-buehl.de

 

 

 


Von kleinen Prinzessinnen, Harlekinen und Piraten: Familienfasnacht im Haus Alban Stolz vom 21.02. – Bilder von Egon Schempp

 

So viele Angebote in der Fasnachts-Kernzeit – und zu einer der letzten Veranstaltungen am Fasnachts-Dienstag kamen tatsächlich etwa 200 Personen. Im phantasievoll von kundigen Kolpingsmitgliedern dekorierten Saal bedurfte es nur einer schwungvollen Einmarsch-Polonaise der über ein Dutzend Organisatoren und Helfer, um die Kinder zum sofortigen Mitwirken anzuregen:

 

Mit Begeisterung und Ehrgeiz spielten sie mit beim Bobby-Car-Rennen und „Mumien wickeln“ genauso wie bei den Klassikern „Eierlauf“ und „Sackhüpfen“. Auch die Schätzfrage erfreute sich regen Zuspruchs. Schließlich gab es auch immer etwas zu gewinnen, und eine offizielle Siegerehrung auf der Bühne. Dazwischen brachte auch noch ein großer Spiele-Parcours mit Rutschen, Tunneln, „Löwen füttern“ und Luftballon-Spielen Beteiligungsmöglichkeiten für alle.

 

Besonderen Anklang fanden auch die Musikeinlagen mit Liedern, die jeder mitsingen konnte, was auch hörbar genutzt wurde. Und getanzt wurde sowieso durch den ganzen Saal. Den besonderen Akzent des Schau-Tanzens setzten die „Narrhalla-Teenis“ mit einer anregenden Darbietung im Rhythmus der Zwanziger Jahre.

 

Ein reichhaltiges und auch optisch verlockendes Kuchenbuffet sorgte für die notwendige „Kraftstoff-Zufuhr“. In den strahlenden Augen der Kinder aller Altersgruppen konnte man lesen, dass diese „Mitmach-Veranstaltung“ in jeder Hinsicht einen begeisternden Schlusspunkt unter die diesjährige Fasnachts-Saison setzte.


Fasnacht hält Einzug im Veronikaheim am 16.02 – Bilder von Egon Schempp

 

In einer „frohen Runde“ brachte die Kolpingsfamilie am Nachmittag des Schmutzigen Donnerstag die Fasnacht zu den Bewohnern des Veronikaheims.

 

Nach einer Begrüßung durch Ulrika Gehring übernahm Dr. Wunsch (Bärbel Berberich-Wunsch) die Programm-Regie. Nach der Diagnose einzelner „verliebter Herzen“ führte sie gesundheitsfördernd durch das von Musik und Tanz bestimmte Programm.

 

Karnevalsklassiker vom Band brachten die Zuhörer auf die „fasnächtliche Betriebstemperatur“. Sie begleiteten die Tanzeinlagen mit rhythmischem Klatschen und sangen die von Pastoralreferent Heribert Scherer auf seiner Gitarre immer wieder angestimmten Volkslieder begeistert mit. Als stilechter „Hemdglunkerle“ zeigte er  sich zusammen mit einigen weiteren Aktiven in tagesaktueller Bekleidung.

 

Bei den von Kolpingsmitgliedern gebackenen Kuchen und diversen Schunkelrunden verging die Zeit wie im Flug. Der Gastauftritt der Unzhurster „Himbeermiesli“ mit einem schwungvollen Gardetanz rundete das Programm ab. Bewohner, Betreuer und die 16 Akteure gingen nach dieser aufmunternden Veranstaltung in bester Stimmung auseinander.


Bunt – ideenreich – mitreißend: Pfarrfasnacht unter Mitwirkung der Kolpingsfamilie vom 10.02. – Bilder von E. Schempp u. U. Gehring

 

Die Pfarrgemeinde lud ins Haus Alban Stolz ein – und alle, alle kamen. Zur närrischen Startzeit um 19.33 Uhr waren es schon so viele, dass noch kräftig aufgestuhlt werden musste, was für die rührigen Organisatoren keine wirkliche Herausforderung war. Für die überwiegend „fasenächtlich“ dekorierten Besucher entrollte sich ein abwechslungsreiches Programm:

 

Ob kleine „Minihexen“ (der Bühler Hexen) oder große „Kirchturmhexe“ (Ulrike Müller), die flotten Showtänzerinnen der Narrhalla-Garde mit „Rhythm & Fire“, die Allda-Jugendgarde mit ihrem schwungvollen Gardetanz und die Narrhalla-Teenis mit ihrer anregenden Tanzdarbietung im Stil der 20er Jahre, sie alle waren mit viel Feuer bei der Sache. Weitere musikalische Beiträge und optische Farbtupfer boten die „Mädels von dem Schwarzen Wald“ von der Kita Sankt Elisabeth und die „Mooser Rhythmik“ (kfd Moos / Frau Wisser) mit ihrem originellen Puppentanz. Der Musikbeitrag des „Chor in Takt“ wurde optisch untermalt von zwei sehr ausdrucksstarken „Minischlepper“-Fahrern. „Vadder Abraham und die Bühler Schlümpfe“ in Gestalt von Pastoralreferent Heribert Scherer und seiner Frau Birgit brachten ebenfalls den ganzen Saal zum Mitmachen. Dazwischen trat auch immer wieder die Fasnachtsband mit M. Schneider und G. Baumann in Aktion.

 

Sehr gut kamen auch die „Büttenreden“ von Bernhard Götz und den „Drei Lumpeseggel“ (B. Gantner, K. Dürk, M. Kraus) mit ihrem Lied auf den neuen VfB-Präsidenten an. Pfarrer Wolf-Dieter Geißler beleuchtete als „Hausmeister von Peter und Paul“ mögliche Szenarien für den laut Maya-Kalender im kommenden Dezember bevorstehenden Weltuntergang und sinnierte  auch über die letztjährigen Feiern seines Pfarrers im Allgemeinen und dessen mögliche sportliche Betätigung im Besonderen.

 

Durch das Programm führten zwei gar nicht graue Kirchenmäuse, Annette Mechler-Maier und Dietmar Krauß, die mit ihren launigen Worten die ausgezeichnete Stimmung des Publikums immer wieder zu neuen Höhen trieben.

 

Und die Kolpingsfamilie hatte einen eigenen, recht trendigen Auftritt mit ihrer musikalischen „Mülleimer-Bande“. Außerdem trugen viele fleißige Kolpingmitglieder-Hände zum gelungenen Rahmen und Ablauf der Veranstaltung bei.


Erfolg bei nasser Kälte: Altkleider-Sammlung vom 28.01.

 

Regen, später feuchte Luft und immer ein eisiger Ostwind hinderten 14 fleißige Mitglieder der Kolpingsfamilie nicht daran, die bereit gestellten Säcke mit Textilem in den zahlreichen Straßen der Stadt Bühl einzusammeln. Um 8.30 starteten 4 Fahrzeuge zu der von Martin Müller für Bühl, Baden-Baden und Rastatt organisierten Aktion.

 

Es erforderte schon eine Menge Durchhaltevermögen, Flexibilität und Improvisationsbereitschaft, um die unterschiedlich üppig bestückten Straßen systematisch abzuarbeiten. Und dann wurde bei dieser Wetterlage auch immer wieder der „Durchblick“ getrübt, weil die teilweise schon länger dem Regen ausgesetzten Sammelobjekte ständig neue Feuchtigkeit in die Fahrzeuge schaufelten, was konsequenterweise die Scheiben beschlagen ließ.

 

Doch um 13.00 Uhr war es geschafft. Nicht nur der bereit gestellte Sammel-LKW nebst Anhänger waren voll gepackt, zusätzlich rollten auch alle 4 Einsatzfahrzeuge gut ausgelastet mit Sammelgut zum Verladepunkt Iffezheim.

 

Damit war die Aktion dann nach weiteren zwei Stunden vollständig abgeschlossen. Das ausgezeichnete Ergebnis reicht in jedem Fall an das mit 66 Tonnen besonders gute des Vorjahres heran – was auch die Aktiven mit ihrem „nassen Einsatz“ versöhnt.

 

Gebrauchtkleidersammlung der Kolpingsfamilie am 26. Januar 2013

Am Samstag, den 26. Januar 2013 findet die Gebrauchtkleidersammlung der Kolpingsfamilien im Bezirk Baden-Baden/Bühl/Rastatt statt. Gesammelt wird in der Kernstadt Bühl und in Kappelwindeck (nur zwischen Kappelwindeckstraße und Rungsstraße und im Gebiet Brombach und Hohbaum). Gesammelt werden Kleider und Textilien aller Art sowie paarweise gebundene Schuhe. Gut erhaltene Kleidung wird wiederverwertet und kommt nicht in den Reißwolf. Gesammelt wird ab 8.30 Uhr. Alle Straßen werden nur einmal abgefahren. Tüten der Kolpingsfamilie liegen in der Pfarrkirche St. Peter und Paul und in der Kirche St. Maria in Kappelwindeck aus.

Am Sammeltag können die Kleidersäcke auch an der Kirche St. Maria und am Parkplatz Hauptfriedhof sowie am Haus Alban Stolz – bis spätestens um 12 Uhr – abgegeben werden.

Mit dem Sammelergebnis werden Entwicklungshilfeprojekte weitergeführt, die von unseren
Kolpingsfamilien langfristig betreut werden.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Spezial-Angebot für kleine „Fasenächtler“ am Fastnachtsdienstag, 12.02.

Familien-Fasenacht der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul unter Federführung der Kolpingsfamilie am Fasnachts-Dienstag

Es ist bereits Tradition, dass am letzten Tag der Fasnacht die Kolpingsmitglieder eine Veranstaltung für die ganze Familie anbieten. Schwerpunkt des kindgerechten Programms sind neben viel Musik und Auftritten von Fasnachts-Nachwuchsgruppen Spiele zum Mitmachen für alle. Darüber hinaus sind ansprechende Preise zu gewinnen.

Am Dienstag, den 12. Februar, öffnet das Haus Alban Stolz seinen geschmückten großen Saal für diese Veranstaltung ab 14.30 Uhr. Das Programm beginnt dann um 15.00 bei freiem Eintritt. Getränke sowie süßes und salziges Gebäck können vor Ort erworben werden.

5 Stunden geballte Action: Altkleider-Sammlung am 19. Januar

Trotz einiger personeller Ausfälle lief die diesjährige Sammel-Aktion perfekt koordiniert und wie am Schnürchen: Um 8.30 Uhr morgens starteten fünf Fahrzeuge, davon allein drei von Martin Christ. Einen weiteren Transporter steuerte Friedrich Engelmann bei, und das „Spezialfahrzeug für enge Straßen“ von Martin Müller vervollständigte die Sammel-Flotte.

Nach den nervigen Kapriolen der Vortage zeigte sich das Wetter von seiner angenehmeren Seite: In kalter, doch glücklicherweise trockener Luft konnten die insgesamt 13 Freiwilligen in Bühl die von der Kolpingsfamilie in Umlauf gebrachten Säcke mit Textilien zügig einsammeln, ohne von Feuchtigkeit oder Windböen ausgebremst zu werden. Die Maßnahme wurde, von Martin Müller organisiert, zeitgleich in den Bezirken der Kolpingsfamilien Bühl, Baden-Baden und Rastatt durchgeführt.


Gegen 13.30 Uhr waren alle Straßen abgearbeitet. Im Zuständigkeitsbereich der Kolpingsfamilien Bühl und Ottersweier waren 16 Tonnen Textiles eingesammelt und verstaut, und die zufriedenen Akteure konnten sich einem stärkenden Mittagessen zuwenden.

 

Glänzende Beteiligung und prächtige Stimmung bei der Pfarrfasnacht am 1. Februar

Auch in diesem Jahr war der liebevoll dekorierte große Festsaal im Haus Alban Stolz bis auf den letzten möglichen Platz besetzt. Die Pfarrgemeinde hatte zum großen Fasnachtsabend eingeladen. Und die Besucher brachten schon richtig gute Stimmung mit, die von Annette Mechler-Maier und Dietmar Krauß mit ihrer charmanten Moderation noch um etliche Grade verbessert wurde. Nach zwei flotten Musikeinlagen der „Bühler Minihexen“ und der „Tanzmariechen des Allda Kappelwindeck“ erreichte der Abend einen ersten Höhepunkt mit der Büttenrede „3 D“ von Bernhard Götz. Auf den Showtanz der „New York City Girls“ (Narhalla-Teenies) folgte eine Spezialversion „Dinner for One“, bezogen auf den 100. Geburtstag von Pfarrer Wolf-Dieter Geißler und von diesem und seinen Minis(tranten) aufgeführt.

„Schmutziger Donnerstag“ im Veronikaheim am 7. Horni

Wenn es draußen wild durcheinander regnet und schneit und trotzdem lang- und überwiegend weißgewandete Menschen schon sehr früh am Morgen mit diversen Musikinstrumenten unterwegs sind – dann hat mit den „Hemdglonkerle“ die heiße Phase der alemannischen Fasnet begonnen und es ist „Schmutziger Donnerstag“.


Begeisternder Andrang bei Familienfasnacht vom 12.02.

Gleich zu Beginn gab es einen – aufmunternden – Engpass: Die Zahl der spielbegeisterten Fasenächtler überstieg die bereit gestellten Sitzgelegenheiten! Doch das war für die zahlreichen erfahrenen Helfer, allesamt Freiwillige der Bühler Kolpingsfamilie, kein wirkliches Problem. Die Zahl der Tische und Stühle im einladend dekorierten Festsaal wurde behände aufgestockt – und schon konnte die schon fast traditionelle Familienveranstaltung am Fasnachts-Dienstag beginnen.

Mitmachen – auf der Bühne und im Saal – dazu mussten die Veranstalter die überwiegend sehr phantasievoll und mit viel Liebe zum Detail kostümierten Nachwuchs-Fasenächtler nicht lange animieren: Nach der zünftigen Begrüßung aller Teilnehmer durch Ilona Schopmans, eine der Ersten Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Bühl, und der Vorstellung aller acht Spiele-Helferinnen kam nach der ersten Polonäse schon der richtige Schwung in den Saal.