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Sankt Nikolaus und Knecht Ruprecht – Kolpingaktion vom 5. / 6.12.


Trotz roter Zipfelmütze mit weißem Bommel für Jedermann und den Werbe-Weihnachtsmännern allerorten, mal mit, mal ohne Rudi, dem rotnasigen Rentier, war auch dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit der „echte“ Heilige Nikolaus mit seinem Begleiter, dem Knecht Ruprecht, stark gefragt. Immerhin waren allein 42 Auftritte im häuslichen Kreis zu bewältigen, bei denen insgesamt 80 Familien mit ihren Kindern zugegen waren.


Religionsgemeinschaften im historischen Bühl


Besichtigung der Religionsausstellung
im Stadtmuseum Bühl vom 18.11.

 

Mit der „Religionsausstellung“ fand in diesem Jahr das Themen-Repertoire des Bühler Stadtmuseums (Seitenansicht siehe obiges Foto) einen Höhepunkt und seine glanzvolle Abrundung. Die Kellerräume bilden mit ihren Naturstein-Wänden und der ausgeklügelten Beleuchtung den stimmigen Rahmen für die vielfältigen Ausstellungsstücke. Egon Schempp konzentrierte sich bei seiner Führung für die 14 Teilnehmer aus unterschiedlichen Altersstufen anhand ausgewählter Exponate auf Gebäude, Örtlichkeiten, Kultgegenstände und Kunstwerke der drei Religionsgemeinschaften im historischen Bühl: katholisch, evangelisch, jüdisch.

 


Märchen für Erwachsene + Kinder – erzählt von Dorothea Urban

im Alban-Stolz-Haus vom 16.11.

 

„Es war einmal…“ – so fangen die traditionellen Märchenerzähler(innen) an. Nicht so Dorothea Urban: Sie bereitete ihre Zuhörer erst einmal optisch auf das Kommende vor, indem sie ein „Bodenbild“ vorbereitet hatte mit Gegenständen, die Bezug auf den Inhalt der zu vermittelnden Märchen nahmen. Auch der Raum selbst war mit Tüchern und Kerzen stimmungsvoll dekoriert.


200 Jahre Kolping in vergnüglicher Umgebung:

Landesfamilientag 2013 im Europa-Park Rust (22. September)


Die bis zu 20.000 Besucher an einem „normalen“ Sonntag (Angabe der Parkverwaltung) konnten dieses Mal zusätzlich von der Botschaft eines vor 200 Jahren geborenen Mannes erfahren, die noch mindestens genau so hell strahlt wie die vielen orangefarbenen T-Shirts und Luftballons, denen sie im ganzen Park begegneten. Über 1.000 Teilnehmer aus der Diözese waren nach Rust gekommen, um einen typischen Kolping-Familien-Sonntag miteinander zu feiern. Die allermeisten waren gekleidet in einem der seit Jahren in unterschiedlichen Ausführungen und mit in jedem Jahr neu generierten Motiven versehenen T-Shirts in der Farbpalette Weiß-Schwarz-Orange, wobei letzteres sicher den nicht nur auffallendsten sondern auch fröhlichsten Akzent setzte. Dieser farbliche Eindruck wurde noch durch die zahlreichen, von der Kolpingjugend vorbereiteten Luftballons in leuchtendem Orange und mit Kolping-Motiv versehen unterstrichen.


Im Mittelpunkt: Kolping und die jungen Menschen –


Erbischof Robert Zollitsch weiht Kolpingweg ein (4. August)

 

Zu einer ungewöhnlichen Zeit, um 15.00 Uhr, begann am Sonntag ein denkwürdiger Festakt: Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, war nach Bühl gekommen, um mit der Bühler Kolpingfamilie, dem Diözesanpräses, Stadtpfarrer Wolf-Dieter Geißler, und führenden Mitgliedern des nationalen Kolpingverbands aus Köln einen Gottesdienst im Rahmen der Feiern zum 200. Geburtstag Adolph Kolpings zu feiern und den Kolpingweg einzuweihen. Dazu war die ganze Pfarrgemeinde eingeladen.


Neues Kolping-Jugendbanner und Frühschoppen mit Kolping-Kölsch


Ereignisreicher Hauptgottesdienst vom 21. Juli

 

Passend zum Beginn der Sommerferien am 25. Juli stand dieser Sonntag vor allem im Zeichen der Kinder und Jugendlichen. Beim feierlichen Einzug in die Pfarrkirche zog das neue Jugendbanner, getragen von Stefan Schemel, das im Laufe des Gottesdienstes geweiht werden sollte, viele Augen auf sich. Dieser Einzug bot auch deshalb ein beeindruckendes Bild, weil 23 neue Ministranten mit ihren Ausbildern, den Oberministranten Julia Gehring und Dominik Stumpp, erstmals dabei waren und außerdem von vielen aus der „Stamm-Mannschaft“ dabei unterstützt wurden.


Von Grubenlampen und Fackeln in der Dämmerung



Besichtigung des historischen Bergwerks „Silbergründle“ und Besuch auf dem Ferienhof „Fischer“ vom 14. Juli

18 Erwachsene und 2 Kinder trafen sich am Haus Alban Stolz, um einen gemeinsamen Sonntagnachmittag zu verbringen. Das erste Ziel war das historische Bergwerk Silbergündle bei Seebach, das erst 1978 auf Basis alter Erzählungen und Flurnamen wiedergefunden und seitdem in unzähligen Freiwilligen-Stunden für Besucher zugänglich gemacht wurde. Es handelt sich dabei um ein größeres Stollen-System, in dem vor allem im Mittelalter und danach bis vor etwa 200 Jahren Silber und Bleiglanz (auch Galenit genannt, ein blei- und silberhaltiges Erz) gewonnen wurden.


Stimmungsvoll – fröhlich – sonnig: Die Kolpingsfamilie unterstützt Pfarrfest 2013 (30.6.)

Ganz im Zeichen der Liebe stand der Festgottesdienst zu Ehren der Kirchenpatrone Petrus und Paulus. Pfarrer Wolf-Dieter Geißler griff das Jesus-Wort „Bleibet in meiner Liebe“ auch in seiner Predigt auf: Als „Marsbewohner“, kam er im Auftrag seines Volkes auf der Suche nach Planeten mit sterbender Bevölkerung, um deren Land zu besetzen und zu besiedeln. Die Erde wird seit der Geburt eines „Friedensfürsten“ vor über 2.000 Jahren unter diesem Gesichtspunkt beobachtet. Nun muss dieser außerirdische Besucher feststellen, dass jener Liebesauftrag des Messias trotz zahlloser Kriege und abscheulicher Verbrechen immer wieder durch Einzelne beispielhaft ausgeführt und von Vielen nachvollzogen wird, so dass die Erde und ihre Bevölkerung tatsächlich noch existieren. Auch Adolph Kolping, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird, hat in nachahmenswerter Weise Jesu Wort umgesetzt.


Wechselhafte Geschichte – beschaulich-lebendige Anlage


Besuch in der Illenau, Achern, vom 13.05.

Die „Heil- und Pflegeanstalt Illenau“ wurde 1842 auf Initiative des badischen Arztes Christian Friedrich Wilhelm Roller gebaut. Er hatte seine Forschungen und Untersuchungen in ganz Europa in seinem 1832 erschienenen Buch „Die Irrenanstalt in all ihren Beziehungen“ zusammengefasst. Dieser Begriff war im damaligen Sprachgebrauch absolut üblich, und als „irre“ wurde damals jeder mit einer diagnostizierten „Geisteskrankheit“ bezeichnet. Die Psychiatrie als umfangreiches Lehrgebäude und mit einer äußerst differenzierten Methodenvielfalt war noch gar nicht existent oder steckte höchstens in ihren Babyschuhen: So wurde beispielsweise Sigmund Freud erst 14 Jahre später geboren, und einer der Wegbereiter der Neurologie, Jean-Martin Charcot, eröffnete erst 1882 seine spezialisierte Abteilung im Pariser Hôpital de la Salpêtrière.